Die Europäische Zentralbank hat in der zurückliegenden Woche mit forschen Worten aufhören lassen. So sagte der EZB-Chefvolkswirte Praet, die Notenbank werde auf der Sitzung am 14. Juni über den Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm debattieren.
Das ist auch gut so …
Schließlich passt die Krisenpolitik der EZB schon lange nicht zur inzwischen guten Wirtschaftslage im Euroraum. Daher spricht einiges dafür, dass die Währungshüter am nächsten Donnerstag ein endgültiges Enddatum für die Anleihenkäufe beschließen werden.
Wenn da nur die Italienkrise nicht wäre …
Das Problem ist aber die Italienkrise, weshalb die EZB eine Änderung in der Forward Guidance noch weiter hinauszögern könnte. Trotzdem besteht eine relativ gute Chance, dass sich die Währungshüter auf der kommenden Zinssitzung optimistisch zur Wirtschaftslage äußern werden. - zumindest wenn man Peter Praets Zeilen vom Mittwoch so liest. Er schwärmte vom dynamischen Lohnwachstum in Deutschland, was ja Grundvoraussetzung für eine höhere Inflation ist.
Sollte die Forward Guidance bezüglich des Anleihekaufprogramms auf der Sitzung nächste Woche geändert werden, so rechne ich auch damit, dass die EZB die Rhetorik bezüglich der Zinsguidance verschärfen wird - vor allem mit einem Blick auf den Einlagensatz.
Insgesamt glaube ich aber, dass sich der Krisenherd in Italien erst einmal beruhigen muss, bevor die EZB einen solchen Schritt unternehmen wird.
Auswirkung der EZB-Sitzung auf den Euro-Dollar
Für den Euro-Dollar heißt das: er sollte sich in den nächsten Monaten weiter in einer Range zwischen 1,15 bis 1,21 Dollar bewegen.

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