Die makroökonomische Situation ist weiterhin unverändert, nach dem die EZB Anfang des Jahres ihr Anleihenkaufprogramm senkte. Mit der EZB Sitzung am Donnerstag ist keine Änderung der Geldpolitik zu erwarten.

Die Inflation der Eurozone bleibt weiterhin unter dem EZB Ziel von 2 %, während das Wirtschaftswachstum keine Anzeichen für einen Anstieg der Inflation liefert und US Präsident Trump die Erhebung von Import Zöllen ankündigte. Die Europäische Kommission genehmigte in Reaktion auf die Ankündigung Zölle in Höhe von 25% auf US Stahl, Bekleidung, Schuhe und ausgewählte Industriegüter. Der EZB dürfte dies Bauchschmerzen bereiten.

Gute Marktentwicklung

Der EUR wurde gegenüber dem Dollar zur Januar EZB Sitzung um 1,2500 gehandelt, da Mario Draghi auf Kommentare zum Wechselkurs verzichtete, während sich US Finanzminister Mnuchin in Davos für einen schwachen Dollar aussprache. Die EZB Beamten verzichteten ebenfalls auf Kommentare zum Devisenmarkt, dass es unter den G10 ein Abkommen gibt, welches verbale Interventionen verbietet.

Seit der EZB Sitzung im Januar fiel der Wechselkurs um -200 Pips und seither dreht sich die Debatte der Politiker um das Timing des Anleihenkaufprogramms.

Änderung der Sprache ist unwahrscheinlich

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der EZB Rat mit der Sitzung im März Hinweise auf das Ende des Anleihenkaufprogramms liefert. Dennoch könnte es zu einer geringfügigen Abweichung der Sprache kommen.

Wir wissen, dass die aktuelle Forward Guidance besagt, dass das Anleihenkaufprogramm in Bezug auf die Laufzeit und das Volumen nach oben angepasst werden kann, wenn nötig. Die EZB könnte ihre Forward Guidance in der Hinsicht ändern, dass der Begriff "Volumen" entfernt wird. Das wäre aber ein sehr hawkish Signal und der EUR/USD könnte nach oben durchbrechen, was von der EZB mit Sicherheit nicht gewollt ist. Damit ist die beste Option für die EZB mit der Sitzung im März keine Änderung vorzunehmen. Das Upgrade der EZB Wirtschaftsprognosen dürfte an diesen Erwartungen nichts ändern.
 

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