Die Gemeinschaftswährung bewegte sich am Donnerstag kaum. Zum US-Dollar setzte sie zwar ihre Verlustserie auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen fort, das aber mit angezogener Handbremse.

Wirtschaftszahlen ohne Bedeutung
Die Konjunkturzahlen vom Donnerstag hatten kaum Einfluss auf das Paar, da Investoren sich vor allem auf den heute anstehenden offiziellen US-Arbeitsmarktbericht konzentrieren. Vergessen sollte man dabei aber nicht, dass in der kommenden Woche sowohl die amerikanische Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank tagen.
Die Schätzung zum EU-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal bestätigte ein Wachstum von 0,6 Prozent. Die Jahresrate wurde dagegen von 2,5 auf 2,6 Prozent nach oben gesetzt.
Aus den Vereinigten Staaten erreichten uns indes gemischte Zahlen. So stieg die Zahl der Stellenkürzungen per November von 29.831 auf 35.038. Auf das Jahr hochgerechnet beträgt der akkumulierte Wert jedoch nur 386.347 Stellen. Das ist der tiefste Stand seit 1997. Die Zahl der Erstanträge im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung fiel in der Woche zum 1. Dezember auf 236.000 (erwartet 240.000; vorher 238.000).
US-Arbeitsmarktbericht im Fokus
Heute veröffentlicht das US-Arbeitsministerium also seine Beschäftigungszahlen. Laut Konsensschätzung ist ein Stellenwachstum von 200.000 zu erwarten. Die Arbeitslosenquote dürfte unverändert bei 4,1 Prozent liegen. Bei den Stundenlöhnen erwarten Volkswirte einen dynamischen Anstieg von 2,4 auf 2,7 Prozent. Ein solcher Wert sollte den Greenback unterstützen, denn damit dürfte sich die Hoffnung der Anleger auf einen schnelleren Zinserhöhungszyklus der Fed im neuen Jahr erfüllen.
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