• Euro/Dollar notiert in seiner vertrauten Range um 1,1300
  • Beruhigung des Marktes könnte sich als trügerisch erweisen
  • Technische Aussichten bleiben bearish

Die Volatilität des Euro/Dollar hat abgenommen und so findet der Handel des bekanntesten Währungspaar der Welt um 1,1300 statt. Die Aktienmärkte konnten sich vom jüngsten Rückgang der letzten Tage erholen. Die jüngste Aufwärtsbewegung scheint mehr eine Korrektur, als eine fundamentale Verschiebung gewesen zu sein.

Die US Renditekurve hat sich umgekehrt, was für eine bevorstehende Rezession spricht. Am Montag fiel die 10-Jahres Rendite unter den Fed Zinssatz. Selbst wenn die Renditen durch das QE Programm der Zentralbank verzerrt wurden, bleibt die Sorge um einen Abschwung erhalten, was zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung führen kann.

Der Boston Fed Präsident E. Rosengren ist bereit den Kampf mit der Renditekurve aufzunehmen, in dem die Fed ihre Reinvestitionspolitik ändert. Käufe am kurzfristigen Ende der Kurve können die kurzfristige Kreditaufnahme senken und langfristige Finanzierungen erhöhen.

Das deutsche GfK Konsumklima enttäuschte mit einem Rückgang auf 10,4 Punkte. Einer der Auslöser für die Verkäufer an den Aktienmärkten und den Ansturm in Anleihen war der schlechte PMI Produktion Deutschlands. Nun stellt sich die Situation so dar, dass nicht nur das nach außen gerichtete Verarbeitende Gewerbe in Deutschland in Schwierigkeiten steckt, sondern der Inlandsverbrauch hat ebenfalls ein Problem.

Aus dem US Wirtschaftskalender erwartet uns später noch das CB Verbrauchervertrauen.

Am Montag entschied das britische Parlament, dass es am Mittwoch zu einer unverbindlichen Abstimmung kommen wird, welche für den Brexit richtungsweisend sein soll. Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, während es bis zur neuen Brexit Deadline nur noch 17 Tage sind. Die Entwicklungen rund um dieses Ereignis können sowohl den Euro als auch das Pfund beeinflussen.

Euro/Dollar Technische Analyse für den 26. März 2019

Euro/Dollar technische Analyse - Prognose

Das Momentum auf dem 4-Stundenchart ist nach unten gerichtet. Der Relative Strength Index fällt, während der Euro/Dollar unter dem 200-SMA notiert, womit die Aussichten insgesamt bearish sind.

Die jüngste Erholung von den Tiefs scheint ein „Dead Cat Bounce“ zu sein. Die Erholung ist begrenzt und somit ein Ausbau der Abwärtsbewegung wahrscheinlich.

Unterstützungen liegen mit der Anfang März Unterstützungslinie bei 1,1285, dem Freitag Tief bei 1,1275, 1,1250, 1,120 und 1,1200.

Widerstände befinden sich bei 1,1335, 1,1360, 1,1390 (Swinghoch vor dem Rückgang), 1,1420 und 1,1448.

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