- Der EUR/USD konsolidiert seine Verluste am 22-Monatstief
- Dollar Dominanz wird mit Auftragseingängen für langlebige Gebrauchsgüter auf die Probe gestellt
- 4-Stundenchart zeigt eindeutig überverkaufte Bedingungen
Der EUR/USD erreichte sein neues 22-Monatstief bei 1,1140, so dass das vorherige 2019 Tief bei 1,1176 durchbrochen wurde. Der deutsche IFO Geschäftsklimaindex wurde am Mittwoch veröffentlicht und dieser war enttäuschend. Mit einem Ergebnis von lediglich 99,2, wurden die Sorgen gegenüber der Gesundheit des europäischen Wirtschaftsmotors vorangetrieben.
Auf der anderen Seite des Atlantiks konnte der Dollar an Wert zulegen. Trotz der Verlangsamung der Wirtschaftsaktivität, weiß die US Wirtschaft gegenüber anderen Volkswirtschaften eine gute Performance auf, so dass die Fed bisher keine Zinssenkungen favorisiert.
Die Stärke des Dollar wird später auf die Probe gestellt, da uns aus dem US Wirtschaftskalender die März Auftragseingänge für langlebige Gebrauchsgüter erwarten. Die Daten spiegeln die Investitionen wieder und sie fließen auch in das wichtige BIP am Freitag ein.
Beim Brexit konnten weiterhin keine Fortschritte verzeichnet werden, da die Gespräche zwischen den wichtigsten Parteien ergebnislos blieben. Die britische Premierministerin Theresa May konnte sich einem weiteren Entlassungsversuch erwehren und berichten zufolge soll es in der nächsten Woche ein neues eine Abstimmung zum Brexit Deal geben.
Von der Handelsfront gibt es ebenfalls keine Nachrichten, während die Märkte auf das Treffen in der nächsten Woche warten.
Die Fundamentaldaten signalisieren weitere Kursverluste, aber dies ist auch von den US Daten abhängig.
EUR/USD Technische Analyse für den 25. April 2019
Der Relative Strength Index liegt auf dem 4-Stundenchart bei 22, was für überverkaufte Bedingungen spricht, woraus sich eine kurzfristige Erholung ergeben kann. Eine ähnliche Situation führte bereits Anfang März zu einer deutlichen Erholung. Wird sich dies wiederholen? Sicher ist nur, dass nichts sicher ist. Andere technische Indikatoren signalisieren eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung. Der Euro/Dollar wird unter dem 50-/100-/200-SMA gehandelt und das Momentum bleibt fallend.
Das neue 2019 und 22-Monatstief liegt bei 1,1140, während sich weitere Unterstützungen bei 1,1115, 1,1025 und 1.0900 befinden.
Widerstände befinden sich am vorherigen Jahrestief von 1,1176, dem Anfang April Swingtief von 1,1205, 1,1230 und 1,1285.
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