- EUR/USD steht um 1,1230 unter Abwärtsdruck
- Aussichten auf EZB Lockerung belasten die Stimmung der Bullen
- Deutsche ZEW-Umfrage enttäuscht und erhöht den Abwärtsdruck
Der Verkaufsdruck gegenüber der Gemeinschaftswährung nahm zu und so erreichte der EUR/USD sein neues Mehrtagestief im Bereich der 1,1230. Die Abwärtsbewegung beschleunigte sich, nach dem es zum Bruch unter den 100-/10-/dem 50-Tage-SMA gekommen war.
Die negative Tendenz der deutschen Konjunkturerwartung zeigt sich durch die aktuelle ZEW-Umfrage. Auf der anderen Seite verbesserte sich die wirtschaftliche Einschätzung der Eurozone, obwohl diese noch immer im negativen Bereich liegt, während der Handelsüberschuss im Mai steigen konnte.
Die heutigen Ergebnisse haben den Fokus der Investoren von einer möglichen Fed Zinssenkung auf eine Lockerung der EZB Geldpolitik verlagert, inklusive Zinssenkungen, einer neuen QE Runde und einer Änderung der Forward Guidance.
Aus technischer Sicht muss der EUR/USD die 1,1280/90 überwinden, wo sich das jüngste Hoch und der 21-Tage-SMA befinden, da dann der Abwärtsdruck abnehmen würde und es kann zu einem Test des kritischen 200-Tage-SMA von 1,1321 kommen. Mit einem Bruch unter die 1,12 Unterstützung wird der Weg zur 1,1193/76 frei, wo sich das Juli Tief, dass 18. Juni Tief und das März Tief befinden.
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