- Der Euro wird den 3. Tag in Folge um 1,1400 gehandelt
- Die schlechten Eurozonendaten veranlassten EZB Präsident Draghi die Verlangsamung der Wirtschaft anzuerkennen
Der EUR/USD notiert den 3. Tag in Folge kaum verändert um 1,1400, so dass die Seitwärtsbewegung ausgebaut wird, nach dem sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2018 auf das 5-Jahrestief verlangsamt hatte und EZB Präsident Mario Draghi über eine Verlangsamung der Eurozonen Wirtschaft im Jahr 2019 sprach.
„Die Verlangsamung wird nicht zu einer Rezession führen, aber sie könnte länger als erwartet anhalten“, sagte Draghi am Dienstag vor dem Europäischen Parlament und er fügte hinzu, dass die EZB über die nötigen Instrumente verfügt, um einer möglichen Rezession entgegenzuwirken, während der aktuelle geldpolitische Kurs bereits sehr locker ist.
Der US Regierung Shutdown hält an und aus der Eurozone wird es keine wichtigen Wirtschaftsdaten geben. Der EUR/USD dürfte in seiner Konsolidierungsphase bleiben, die seit der Bewegung unter 1,1500 intakt ist.
Aus technischer Sicht brach der EUR/USD aus seiner Konsolidierung innerhalb eines Dreieck nach unten aus, aber dennoch hält der Seitwärtstrend an. Der fallende EUR/USD beruht darauf, dass der Markt die 2019 EZB Zinserhöhung ausgereist und mit einer Verlangsamung der Eurozonen Wirtschaft gerechnet wird. Der kurzfristige Ausbruch aus der Dreieckstruktur lässt auf eine weitere US Dollar Stärke schließen, während die technischen Oszillatoren wie der Relative Strength Index und die Slow Stochastik auf dem 30-Minutenchart fallen.
EUR/USD 30-Minutenchart
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