• Der EUR/USD kämpft nach dem Absturz am Montag um eine Erholung
  • Optimismus zum US Regierung Shutdown und den Handelsgesprächen helfen
  • Triple-Bottom ist für das Paar kritisch

Der EUR/USD notiert unter 1,1300, während es ihm nicht wirklich gelingt sich von den Verlusten vom Montag zu erholen. Das Paar fällt mit dem zunehmenden Unterschied zwischen den deutsch-amerikanischen Anleiherenditen. Die Anleiherenditen reflektieren die steigende Divergenz zwischen den Volkswirtschaften der Eurozone und der USA.

Die Entwicklungen rund um den US Regierung Shutdown und die Handelsgespräche zwischen den USA und China spielen ebenfalls eine Rolle. Es gibt in diesem Zusammenhang positive Entwicklungen, welche die risikoreicheren Anlagen unterstützen und davon kann der Euro/Dollar aktuell etwas profitieren.

Die Demokraten und Republikaner konnten im Senat einen Kompromiss zur Finanzierung der Grenzsicherheit erreichen. Die Senatoren stellen die finanziellen Mittel für eine 55-Meilen Barriere zur Verfügung. Damit ist der Grundstein dafür gelegt, dass es am Freitag zu keinem erneuten Regierung Shutdown kommt.

Trump sprach das Thema nicht direkt an, brachte aber seine Hoffnungen zum Erreichen eines Handelsabkommens mit China zum Ausdruck.

Der Wirtschaftskalender hat einen weiteren Tag keine wichtigen Dinge zu bieten. Aus den USA gibt es die JOLTS Stellenangebote, bevor der Fed Vorsitzende J. Powell um 18:45 Uhr in Mississippi eine Rede hält. Es ist jedoch unklar, ob er über die aktuelle Wirtschaftssituation spricht.

Allgemein ist davon auszugehen, dass Schlagzeilen rund um die Handelsgespräche und den Shutdown die Stimmung der Märkte beeinflussen.

EUR/USD Technische Analyse für den 12. Februar 2019

heute verwenden wir den 1-Tageschart, anstatt des 4-Stundenchart, um einen Blick auf das übergeordnete Geschehen zu werfen. Der Triple-Bottom liegt nur knapp unter 1,1270. Dieser Bereich spielte im November, Dezember und Februar eine große Rolle und es nun eine kritische Unterstützungslinie.

Der Triple-Bottom ist die Schwelle zum 2018 Tief von 1,1215 und dem Juni 2017 Niveau von 1,1115.

Die 1,1290 begrenzt das Geschehen unmittelbar, gefolgt vom Anfang Januar Swingtief bei 1,1315, sowie der 1,1330 und 1,1350. Der 50-Tage-SMA befindet sich im Bereich der psychologischen Marke von 1,1400.

Der Relative Strength Index tendiert auf dem Tageschart nach unten, ist aber noch nicht unter die kritische 30 gefallen, was überverkaufte Bedingungen signalisieren würde.

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