Von den Vorwochentiefs am Freitag bei 1,1610 Dollar ist der Euro mehr als 100 Pips gestiegen. Vor allem die klassische Candlestickumkehrformation in Form eines Hammers vom Freitag lässt die Bullen auf eine tiefgreifende Erholung hoffen. In der Spitze stieg der EUR/USD zum Wochenauftakt auf 1,1726 Dollar.
Um die Aufholjagd der letzten zwei Tage fortzusetzen, bedarf es eines Sprungs über den horizontalen Chartwiderstand bestehend aus mehreren markanten Hochs und Tiefs bei 1,1730/32 Dollar.
Die technischen Indikatoren sind positiv ausgerichtet. Während der trendfolgende MACD kurz vor einem Sprung über seiner Nulllinie steht, bewegt sich der RSI stabil über der 50-Punkte-Marke.
Erste, wichtige Unterstützung bietet die 38-Tage-Linie bei 1,1670 Dollar. Die Schlüsselunterstützung befindet sich dagegen bei 1,1610 Dollar und entspricht dem Tief vom 13. Juli, woraus der o.g. Hammer entstand. Erst ein Rückfall unter diese Auffangmarke würde das Chartbild eintrüben.
Gelingt den Bullen dagegen der Sprung über 1,1730/32 Dollar, so wäre der Weg auf das Hoch vom 9. Juli bei 1,1792 Dollar frei.

Für Kursbewegung könnte morgen der halbjährliche geldpolitische Bericht von Fed-Chef Jerome Powell vor dem US-Kongress sorgen. Robert Zach schreibt, dass sich Powell aufgrund der guten Lage am Arbeitsmarkt, aber eines begrenzten Inflationsdrucks, erneut für graduelle Zinserhöhungen aussprechen könne. "Marktteilnehmer werden vor allem Aussagen zu den protektionistischen Maßnahmen der US-Regierung sowie zur Zinskurve aufmerksam verfolgen".
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