Bereits in anderthalb Wochen könnte US-Präsident Trump die nächste Runde der Strafzölle einläuten. Die Hoffnung der Anleger ist, dass diese dann gezielter gegen einzelne Branchen gerichtet sind, was den Schaden in der gesamten Wertschöpfungskette des Welthandels geringer ausfallen lassen könnte.
Es ist ein Fall von "weniger schlimm als befürchtet", der die Kurse heute Morgen auch in Frankfurt steigen lässt. Von Freude über diese Nachricht kann man beileibe nicht sprechen. Die Zahl der Warnungen von Ländern rund um den Globus vor den negativen Auswirkungen der Strafzoll-Politik der neuen Regierung in Washington nehmen stetig zu.
Wie stark sich die Strafzölle bereits auf die wirtschaftliche Aktivität ausgewirkt haben, könnten wir bereits heute erfahren, wenn Markit seine Einkaufsmanagerindizes für viele Länder, inklusive den USA, veröffentlicht. In Deutschland hoffen Anleger auf einen positiven Merz-Effekt. Der Einkaufsmanagerindex für die Fertigung soll sich verbessert haben.
Insgesamt bleibt der Aufwärtstrend im DAX trotz der Zunahme der Schwankungsintensität intakt. Der Index konsolidiert auf hohem Niveau, ohne dass es zu wirklich empfindlichen Kursverlusten kommt. Die Verkaufsbereitschaft der Anleger ist trotz der hohen Unsicherheit begrenzt. Dagegen steht die Hoffnung auf weitere Kursgewinne nach dem Milliarden-Wumms im deutschen Staatshaushalt.
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