Zunächst einmal ist die Wende der Wall Street nach oben im gestrigen Handel ein gutes Signal. Wenn sich bei der Fülle an schlechten Nachrichten dennoch Käufer an einem solchen Tag finden, waren schon viele der negativen Faktoren in die Kurse eingepreist. Der Dow Jones erlebte gestern einen der berühmt berüchtigten „Turnaround-Tuesdays“. Im Tief lag der Index 550 Punkte im Minus, im Tageshoch zum Handelsschluss nur noch 12.
Soviel zum positiven Bild und den Vorgaben für die Frankfurter Börse heute Morgen. Der Deutsche Aktienindex ist mit diesem Rückenwind mit einer großen Kurslücke zum gestrigen Handelsschluss um 17:30 Uhr in den Tag gestartet, hat diese nun aber erst einmal wieder geschlossen und seine Anfangsgewinne abgegeben. Die Freude über das „Reversal“ an der Wall Street währte also nicht lange. Kein Wunder, denn die alten Themen bleiben: Handelskrieg, steigende Zinsen, Saudi-Arabien, Italien und der Brexit.
Die Woche begann mit dem Freudensprung der Börsen über die chinesische Steuerreform schon mit einer Eintagsfliege, die Umkehr in New York gestern könnte die zweite dieser Art in dieser Woche werden. Zurückhaltung auch in Asien: Der japanische Nikkei hat die gestrigen Erholungshochs an der Wall Street nicht überschreiten können, obwohl es ernsthaft versucht wurde. Hier wiegt man die schwelenden Probleme auf der Weltbühne für den Moment also ebenfalls schwerer als das Reversal an der New Yorker Börse. Und auch an den chinesischen Börsen lässt sich heute Morgen nur eine moderate Begeisterungsfähigkeit der Marktteilnehmer für die Wende an der Wall Street erkennen.
Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.
Neueste Analysen
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Forex Today: US-Dollar korrigiert nach unten vor den Verbraucherstimmungsdaten
Der US-Dollar (USD) Index gibt am frühen Freitag nach, nachdem er am Donnerstag sein höchstes Niveau seit zwei Wochen nahe 98,00 erreicht hatte. In der zweiten Tageshälfte wird die University of Michigan (UoM) die vorläufigen Daten zum Verbrauchervertrauen für Februar veröffentlichen. Der kanadische Wirtschaftskalender wird die Beschäftigungsdaten für Januar enthalten, und die Anleger werden den Kommentaren von Zentralbankern im Laufe des Tages besondere Aufmerksamkeit schenken.