(JK-Trading.com) – Der DAX hat sich einen Tag vor dem Feiertag „Tag der Deutschen Einheit“ erstaunlich volatil präsentiert, notierte zur Mittagszeit mehr als ein halbes Prozent im Minus.
Der Grund für die schwache Vorstellung und erhöhte Nervosität unter den Marktteilnehmern fand sich erneut in Italien. Nachdem das rechts-konservative Bündnis aus Lega und der 5-Sterne-Bewegung vergangenen Donnerstag Brüssel eine Haushaltsneuverschuldung um 2,4% des italienischen BIPs für das Jahr 2019 vorgelegt hat, steht eine Reaktion seitens Brüssel zwar noch aus.
Aber die Kommentare von EU-Kommissionspräsident Juncker, der eine strenge Gangart mit Italien fordert, lassen vermuten, dass Brüssel und Rom sich auf einem offenen Konfrontationskurs befinden. Entsprechend verhalten fiel auch das kurzzeitige Durchschnaufen im DAX aus, als der italienische Ministerpräsident Conte den Respekt vor den EU-Institutionen in Brüssel oder der Tatsache Nachdruck verlieh, dass der Euro die Währung Italiens sei.
In der Tat sehe ich noch in dieser Woche eine erhöhte Gefahr eines erneuten Tests der psychologisch wichtigen 12.000er Marke und einem Fall unter dieses Level.
Zeitgleich dürfte sich der Euro zum US-Dollar auf den Weg in Richtung seiner Jahrestiefs um 1,1300 aufmachen, sogar ein zeitnaher Test der 1,1000er Marke stellt eine realistische Option dar.

Chart erstellt mit Guidants
Analyse geschrieben von Jens Klatt, Gründer von Jens Klatt Trading
Der Handel mit Devisen und Differenzkontrakten (CFDs) ist höchstspekualtiv und möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. JFD Brokers bietet den Handel auf margin an. Die Hebelwirkung die durch den Handel auf Margin entstehen kann, kann sowohl gegen Sie, als auch für Sie arbeiten und die Verluste können ihre gesamte Investition übersteigen. Investieren Sie also nur Geld, welches Sie sich leisten können zu verlieren und seien Sie sich sicher, dass Sie die Risiken vollständig verstehen.
RISIKO DISCLAIMER
Der Inhalt dieser Analyse stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung dar und sollte nicht zum Kauf von Finanzinstrumenten oder -produkten dienen. JFD Brokers haftet nicht für Schäden, die durch einzelne Kommentare und Aussagen in Bezug auf die Analyse verursacht werden und übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Inhalte. Der Investor trägt somit das ausschließliche Risiko und ist allein für eine Anlageentscheidung verantwortlich. Die vorgelegte Analyse berücksichtigt nicht die persönlichen Anlageziele, finanzielle Umstände und Bedürfnisse. Der Handel mit Devisen und Differenzkontrakten (CFDs) ist hochspekulativ und möglicherweise nicht für jeden Anleger geeignet. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie die Risiken vollständig verstanden haben.
Neueste Analysen
Autor wählen
Ripple explodiert über 1,43 Dollar – kommt jetzt der große Ausbruch? Die brisante Ripple Prognose!
Ripple (XRP) meldet sich zurück – und zwar genau in dem Moment, in dem viele Anleger schon aufgegeben hatten. Am Freitag klettert XRP wieder über 1,43 US-Dollar. Eine langsame, aber stetige Erholung nach dem Schock vom Dienstag. Da war der Kurs noch auf ein Wochentief bei 1,31 US-Dollar gefallen.
Silber Prognose: Kommt jetzt der 200-Dollar-Run?
Gold war jahrelang der Star auf der Vancouver Resource Investment Conference (VRIC).
Goldpreis nach Trump-Urteil: Startschuss für den nächsten Anstieg – oder nur ein Strohfeuer?
Paukenschlag aus Washington: Der U.S. Supreme Court kippt die weitreichenden „reciprocal“-Zölle von US-Präsident Donald Trump. Die erste Reaktion vieler Anleger? Das muss doch bullish für Gold sein.
Bitcoin, Ethereum und Ripple konsolidieren mit kurzfristig vorsichtig bullish Bias
Bitcoin, Ethereum und Ripple konsolidieren am Freitag in der Nähe wichtiger technischer Bereiche und zeigen milde Anzeichen der Stabilisierung nach der jüngsten Volatilität. BTC hält sich trotz milder Verluste in dieser Woche über 67.000 USD, während ETH nach einer Ablehnung in der Nähe seiner oberen Konsolidierungsgrenze um 2.000 USD schwebt.
Forex Today: Augen auf US-Iran-Gespräche, mid-tier US-Daten
Die Finanzmärkte nehmen am frühen Donnerstag eine vorsichtige Haltung ein, da der Fokus auf den US-Iran-Nukleargesprächen in Genf liegt. Der europäische Wirtschaftskalender wird Geschäftsdaten und Verbraucherstimmungsdaten für Februar enthalten. Später am Tag wird das US-Arbeitsministerium die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlichen, und die Federal Reserve Bank von Kansas City wird den regionalen Index für die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe für Februar herausgeben.
