In die Lethargie der vergangenen Handelstage am deutschen Aktienmarkt mischt sich zunehmend wieder Unsicherheit und Skepsis ob der scheinbar stabilen Verfassung der Börse. Der Deutsche Aktienindex hat sich kurz nach dem Start des Handels innerhalb von wenigen Minuten aufgemacht, die Marke von 12.000 Punkten einem Härtetest zu unterziehen.
Technisch betrachtet wurden auf diesem Weg die Unterstützungen bei 12.026 und 12.077 Punkten gerissen und damit zunächst Abwärtspotenzial bis in die Region um 11.835 Zähler freigesetzt. Solange der Markt allerdings darüber bleibt, brennt nichts an.
Nach der Gewinnwarnung der Lufthansa gestern sah es zunächst danach aus, als würden die Anleger dieser den Stempel der Einmaligkeit aufdrücken. Allerdings könnte die Prognosesenkung nur der Anfang einer ganzen Reihe dieser Nachrichten gewesen sein. Denn die Hoffnung auf eine konjunkturelle Belebung im zweiten Halbjahr nimmt immer mehr ab. Und allein der Strohhalm, die US-Notenbank würde schon morgen die Zinsen senken, ist kein stabiles Fundament für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends am Aktienmarkt, den wir seit Jahresbeginn sehen. Der Zeitpunkt, zu dem eine Konjunkturerholung erwartet wird, verschiebt sich so langsam aber sicher vom zweiten Halbjahr auf den Jahreswechsel weiter nach hinten.
Auch der deutsche Finanzminister erwartet eine Konjunkturerholung zum Jahresende. Aber nur darauf zu hoffen, dass sich der Handelsstreit zwischen China und den USA beilegt, könnte nicht ausreichen, um diese Erwartungshaltung Realität werden zu lassen. Und nur auf die Europäische Zentralbank zu hoffen, dass sie das Wachstum stützt, könnte ebenfalls zu wenig sein. Was die Eurozone jetzt braucht, sind klare Wachstumsimpulse aus der Wirtschaftspolitik.
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