DAX startet schwach ins neue Jahr - China droht die harte Landung

Neues Jahr, neues Glück – so dürfte wohl das Motto der Anleger am deutschen Aktienmarkt nach einem Minus von mehr als 18 Prozent im abgelaufenen Jahr lauten. Zumindest am ersten Handelstag des Jahres allerdings werden die Hoffnungen schon enttäuscht, der DAX startet mit einem kräftigen Minus und fällt zwischenzeitlich unter 10.400 Punkte.

Das am vergangenen Donnerstag erreichte Tief bei 10.279 Zählern dürfte schnell noch einmal angelaufen werden. Dort wird sich dann entscheiden, ob der Markt die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten gleich zu Jahresbeginn testen will oder ob die Investoren hier schon wieder bereit sind, Positionen in ihre wieder geöffneten Bücher aufzunehmen.
 
Zwar gilt besonders für Europa weiter, Aktien sind billig und ohne Alternative am Rentenmarkt. Sollte sich allerdings die Wirtschaft weiter abschwächen, dürften die Unternehmensgewinne weiter leiden und die Formel so einfach nicht mehr gelten lassen. Neue Nahrung erhielten die Konjunktursorgen heute Morgen aus China, wo der Einkaufsmanagerindex entgegen der Erwartungen unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen ist. Und es ist nicht mehr nur der Handelsstreit mit den USA, der die Wirtschaft im Reich der Mitte belastet, auch die Chinesen selbst reduzieren ihren Konsum. Eine harte Landung der chinesischen Wirtschaft wird damit immer wahrscheinlicher. 
 
Die Indikationen für die Wall Street sprechen auch auf der anderen Seite des Atlantiks für einen schwachen Jahresstart. Die hohe Volatilität rund um die Feiertage dürfte anhalten. Ein weiteres schwieriges Börsenjahr steht den Anlegern rund um den Globus bevor.  

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