Zum Wochenschluss passt an der Frankfurter Börse einfach alles: Treiber Nummer Eins: Die Technologiewerte in den USA zündeten gestern ein wahres Kursfeuerwerk, und dies wurde angeführt von den Halbleiteraktien. Und gerade diese Chipaktien sind so genannte Frühzykliker, die zu Beginn eines Trends steigen, wenn es konjunkturell aufwärts geht – inmitten von Rezessionsängsten ein starkes Signal!
 
Treiber Nummer zwei: Die Europäische Zentralbank verabreicht den Märkten eine Beruhigungspille, indem sie es zwar nicht sagt, aber meint, dass die erste Zinserhöhung in der Eurozone bis 2020 auf sich warten lässt. Es könnte damit DIE Börsen-Story dieses Jahres werden, wenn die Notenbanken in ihren Bemühungen einer geldpolitischen Wende weltweit wieder zurückrudern. Die chinesische hat sogar angefangen, den Markt mit neuer Liquidität zu fluten. Die EZB hält die Füße still und die US-Notenbank denkt gar über Zinssenkungen nach – inmitten von Zinsängsten positive Gedankenspiele!
 
Und Treiber Nummer Drei: Der Deutsche Aktienindex steigt über das am vergangenen Freitag erreichte Hoch und macht nach einem erfolgreichen Test der zentralen Unterstützung bei 11.050 Punkten nun den Weg in Richtung 11.700 Zähler endgültig frei. Damit dreht die Stimmung, denn vor einigen Wochen hatte man in Frankfurt noch Angst vor neuen Tiefs im DAX unter 10.400 Punkten. 

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