Aktuell gibt es nicht viele Gründe, Aktien zu kaufen. Eine weitere Woche im Brexit-Drama steht bevor, die Konjunktursorgen sind mit den Nachrichten aus China und den Arbeitsmarktzahlen aus den USA vom Freitag nicht weniger geworden und im Handelsstreit kann man nur hoffen, dass keine neuen Nachrichten eher gute Nachrichten sind. Aber bis zum Treffen zwischen US-Präsident Trump und seinem chinesischen Amtskollegen dauert es immerhin noch gute zwei Wochen und vieles von einem positiven Ausgang dürfte auch schon in den Aktienkursen enthalten sein.
 
Der Deutsche Aktienindex schlägt sich vor diesem Hintergrund noch relativ wacker. Eine Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau wäre das Beste, was dem Markt passieren könnte. Denn nach einem fulminanten Jahresstart wäre eine Korrektur bis in den Bereich von 11.000 Punkten nicht verwunderlich und auch nicht wirklich besorgniserregend. 
 
Bleibt als einziger Strohhalm mal wieder die Geldpolitik, die sich sowohl in der Eurozone als auch in den USA in den kommenden Monaten wohl eher als Freund der Börsen präsentieren dürfte. Die Europäische Zentralbank hat eine erste Zinserhöhung mindestens bis ins Jahr 2020 verschoben, während in den USA ebenfalls wieder mehr über sinkende als über steigende Zinsen gesprochen wird. 
 
Allerdings waren die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt am Freitag nicht eindeutig genug, um hier schon wieder eine Wende von der Zinswende einzuläuten. Denn der Trend zur Vollbeschäftigung und steigende Löhne könnten die Fed am Ende etwas in die Klemme bringen, was die zukünftige Ausrichtung ihrer Geldpolitik angeht. Gerade deshalb zeigte sich die Wall Street über die Zahlen nicht erfreut, was heute auch auf die Stimmung in Frankfurt drückt.

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