Sah es vorbörslich noch so aus, als würde weiter Gelassenheit das Credo der Börsianer auch nach dem ergebnislosen Ende der Gespräche zwischen den USA und China lauten, rutschte der Deutsche Aktienindex gleich zu Handelsbeginn unter die Marke von 12.000 Punkten. Auch weil die Indikationen für die Wall Street zum Wochenstart alles andere als Gelassenheit ausstrahlen, die Börsen in den USA dürften mit tiefroten Vorzeichen in den Handel starten.

Auch wenn im Handelsstreit keine weiteren konkreten Termine für Gespräche geplant sind, scheint der Gesprächsfaden nicht vollends abgerissen zu sein. Es gibt Gerüchte über ein neues Treffen in Peking. Offenbar gilt auch eine Frist von drei bis vier Wochen, bevor die neuen amerikanischen Strafzölle gegen China vollends in Kraft treten. In diesem Konflikt geht es aber schon lange nicht mehr nur um den Handel. Es geht den Amerikanern darum, China wirtschaftlich, militärisch und geopolitisch in die Schranken zu weisen. Daher wird es auch keine schnelle Lösung im Handelsstreit geben, auch wenn die Börsen das immer wieder hoffen. 

Saisonal würde es jetzt passen, wenn die Aktienkurse mal eine Weile ausatmen und abkühlen. Gerade zyklische Aktien stehen auf beiden Seiten des Atlantiks unter Druck. Darin spiegelt sich die Angst der Anleger wider, dass der Handelsstreit bald tiefere Kerben in der Weltwirtschaft hinterlassen könnte. Während sich die US-Regierung und ihr Präsident also für die Ergebnisse rühmen, wird an den Börsen eine weitere Abkühlung des Wachstums einkalkuliert. Donald Trump tut so, als seien Zollmehreinnahmen Nettogewinne. Nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein. Strafzölle sind ein Nullsummenspiel, da ihnen in der Regel Vergeltungsmaßnahmen gegenüberstehen. Am Ende bleibt nur mehr Zurückhaltung der Anleger übrig.

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