Der Deutsche Aktienindex hat lediglich seine Pflicht einer Bärenmarktrally erfüllt, dabei die Marke von 11.050 Punkten nicht ganz erreicht und somit die Kür ganz abgeblasen. Der S&P 500 an der Wall Street hat ebenfalls seinen Widerstand bei 2.647 Punkten nicht knacken können. Damit springen die Börsenampeln aus technischer Sicht sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks wieder auf Rot und an beiden Märkten droht der nächste Ausverkauf.
 
Auch fundamental werden die Probleme nicht kleiner, im Gegenteil: Die italienische Regierung und Brüssel liegen offenbar 4,5 Milliarden Euro auseinander für eine Einigung im Haushaltsstreit, es wird also weiterverhandelt und die Unsicherheit bleibt. 
 
In China steigt die Industrieproduktion lediglich um 5,4 Prozent, 5,9 Prozent wurden erwartet. Auch der Einzelhandel im Reich der Mitte präsentiert sich schwächer als erwartet. Berichten zufolge plant die chinesische Regierung nun, einige Wirtschaftsdaten gar nicht mehr zu veröffentlichen – natürlich auch eine Möglichkeit. Wenn es nicht mehr passt, dann berichtet man einfach nicht mehr darüber. Fakt ist: Der Handelsstreit belastet die chinesische Wirtschaft. US-Präsident Trump merkte gestern passend dazu an, wenn es einen Grund gebe, dass Chinas Wirtschaft strauchle, dann sei er dieser Grund. Also bleibt ein Waffenstillstand im Handelskrieg eine Fata Morgana, so etwas gibt es nicht. 

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