(JK-Trading.com) – Der DAX ist ganz schwach in die neue Handelswoche gestartet und die Chancen scheinen gut, dass der nächste Prankenhieb den deutschen Leitindex unter 12.000 Punkte befördert.

Zur Mittagszeit notierte der DAX mehr als ein halbes Prozent im Minus und sollten die USA ihre Zins-begünstigte Schwächeperiode fortführen, spricht wenig dafür, dass der DAX zeitnah nicht mindestens noch einmal seine aktuellen Jahrestiefs um 11.700 Punkte ins Visier nimmt.

Der Grund für die schwache Vorstellung im DAX scheint zügig ausgemacht: es handelt sich um eine Kombination aus Sorgen um Italien und einem anstehenden offenen Schlagabtausch zwischen Rom und Brüssel bzgl. des italienischen 2019er Haushalts, zähen Brexit-Verhandlungen, Sorgen um einen eskalierenden Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt und derzeit besonders beginnenden Umschichtungen aus US-Aktien in US-amerikanische Anleihen.

Durch das Anziehen 10-jähriger US-Zinsen auf 3,2% und somit die höchsten Stände seit 2011 werden Marktteilnehmer bei einer aktuellen Dividendenrendite zwischen 1,6 bis 1,7% im S&P500 und anziehender Schwankungen am Aktienmarkt motiviert, Umschichtungen in Rendite-technisch mindestens gleich attraktive Anleihen vorzunehmen. Das Resultat: ein Rücksetzer am US-amerikanischen Aktienmarkt, der auch auf den europäischen Aktienmarkt und hier ganz besonders den DAX negativ durchschlägt.

Für die DAX-Bullen schaut es also alles andere als positiv aus und ein deutlicher Fall unter das 12.000er Level von welchem sich der DAX bis zum Jahresende nur schwer wieder erholen würde, öffnet derzeit nachvollziehbar die Tür für Spekulationen rund um den ersten negativen Jahresschluss seit 2011.

 

Chart erstellt mit Guidants

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Gründer von Jens Klatt Trading

 

 

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