DAX-Lethargie setzt sich fort, aber den japanische Yen sendet Warnsignale

(JK-Trading.com) – Der DAX setzte seine lethargische Vorstellung der letzten Tage auch am Mittwoch fort, dennoch wachsen einige Sorgenfalten.

 

Beim Blick über den großen Teich zu den großen Geschwistern Dow Jones und S&P500 an der Wallstreet zeichnet sich zwar eine ähnliche Tendenz wie zuvor vor gut einem Jahr ab. Demnach ist der Preis für Absicherungsgeschäfte und kurzzeitig zu erwartende, stärkere Kursschwankungen so niedrig wie zuletzt im Januar, ein Zeichen, das eigentlich alles in bester Ordnung scheint und im DAX eher eine Rückeroberung der 13.000 ansteht als ein Kursrutsch.

 

Aber ein Blick auf den Devisenmarkt spricht eine andere Sprache. Hier präsentierte sich der japanische Yen am Mittwoch auf breiter Front stark, ein Zeichen, dass spekulative Marktteilnehmer stückchenweise spekulative Positionen zurückfahren, die sie zuvor mit (billigen) japanischen Yen finanziert haben.

 

Ein Grund für die zunehmende Risikoaversion findet sich mit Sicherheit auch in der Sorge um die türkische Lira, deren massive Abwertung in den letzten tagen und Wochen Gefahren rund um einen  drohenden Finanzkollaps der Türkei schüren.

 

Rein technisch gesprochen lässt sich das wie folgt zusammenfassen: solange der DAX oberhalb von 12.400 Punkten notiert, ist das Bild mindestens neutral einzuschätzen, Optimisten machen eventuell gar eine kleine Chance aus, dass die 13.000er Marke noch einmal getestet wird.

 

Sobald wir aber unter 12.400 Punkte rutschen, haben die Bären das Momentum klar auf ihrer Seite und ein zügiger Test der Juni-/Juli-Tiefs um 12.100/130 Punkte ist zu erwarten.

 

Chart erstellt mit Guidants

 

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Gründer von Jens Klatt Trading

 

 

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