Dax: Für tiefere Kurse fehlt es an Fantasie


Die Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU, FDP und Grüne sind gescheitert. In der Nacht von Sonntag auf Montag erklärte FDP-Parteichef Christian Lindner die Gespräche für beendet und sprach von „fehlendem Vertrauen“.

Den deutschen Leitindex tangierte das jedoch nicht sehr lange. Nach einem schwachen Start in die neue Handelswoche holte er die anfänglichen Verluste schnell auf und kletterte zurück über die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten. Schlussendlich hat der Dax den Handelstag mit einem Plus von 0,50 Prozent bei 13.058,66 Zählern beendet. 

Es gibt einige Gründe dafür, warum der deutsche Leitindex nicht, wie von manch einem erhofft, eingebrochen ist. Zum ein schwächerer Eurokurs dem deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart neuen Schwung. 

Zum anderen hat Deutschland so einen langen Aufschwung in den letzten Jahren nicht gesehen und so gibt es derzeit keinerlei Konjunktursorgen, so dass der Boden im Dax schon bald erreicht sein dürfte.

Schlussendlich ist aber vor allem die Europäische Zentralbank dafür verantwortlich, dass das Märchen im Dax weitergehen dürfte, denn sie stützt seit Jahren mit umfangreichen Anleihekäufen die Eurozone und hält damit die Zinsen niedrig. So macht sie andere Investments außer Aktien unattraktiv. Das dürfte den Dax bei der Ausprägung eines tragfähigen Bodens im Bereich um 12.900 Punkten helfen, um dann wieder den Vorwärtsgang einzulegen. 

"Alle gehebelten Produkte tragen ein hohes Maß an Risiko für Ihr Kapital und sind nicht für alle Investoren geeignet. ActivTrades PLC ist durch die britische Financial Conduct Authority (Registrierungsnummer: 434413) autorisiert und reguliert. ActivTrades PLC ist außerdem bei der BaFIN unter der ID-Nummer 119839 als grenzüberschreitender Dienstleister registriert. Die hier formulierten Gedanken und Meinungen sind ausschließlich die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansicht von ActivTrades Plc wider. Dieser Kommentar ist nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden. Jegliche Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für künftige Kursentwicklungen. Die Entscheidung, diese Ideen und Vorschläge umzusetzen, liegt im alleinigen Ermessen des Lesers."

Neueste Analysen


Neueste Analysen

Autor wählen

Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst

Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst

Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.

Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn

Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn

Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.

Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal

Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal

Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.

Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung

Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung

Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.

Forex Today: US-Dollar korrigiert nach unten vor den Verbraucherstimmungsdaten

Forex Today: US-Dollar korrigiert nach unten vor den Verbraucherstimmungsdaten

Der US-Dollar (USD) Index gibt am frühen Freitag nach, nachdem er am Donnerstag sein höchstes Niveau seit zwei Wochen nahe 98,00 erreicht hatte. In der zweiten Tageshälfte wird die University of Michigan (UoM) die vorläufigen Daten zum Verbrauchervertrauen für Februar veröffentlichen. Der kanadische Wirtschaftskalender wird die Beschäftigungsdaten für Januar enthalten, und die Anleger werden den Kommentaren von Zentralbankern im Laufe des Tages besondere Aufmerksamkeit schenken.

MAJORS

Wirtschaftsindikatoren

Nachrichten