Die Investoren suchen derzeit nach Indizien, ob es mit Chinas Konjunktur wieder aufwärts geht. Und da waren die heute Morgen veröffentlichten Daten genau das Signal, auf das die Märkte gewartet haben. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Februar lag nur knapp unter 50 Punkten und zeigt damit keine weitere Schrumpfung, sondern eine Stagnation des Wachstums an. Jetzt keimt die Hoffnung auf, dass es der chinesischen Zentralbank gelungen sein könnte, die Abwärtsbewegung in Chinas Wirtschaft zu stoppen.
Nach dem abrupten Ende des Gipfels in Hanoi fürchten viele ein ähnliches Szenario im Treffen zwischen Donald Trump und dem chinesischen Staatschef später in diesem Monat. Das Verhalten des amerikanischen Präsidenten, einfach aufzustehen und zu gehen, wenn die Verhandlungen nicht passen, könnte sich wiederholen. Damit steigt jetzt der Druck auf die Beteiligten an den Gesprächen, um ein solches Szenario zu verhindern.
Will Chinas Führung eine Konjunkturerholung, muss sie sich mit den Amerikanern im Handelsstreit jetzt gut stellen, sonst dürfte sich die Abwärtsspirale weiterdrehen. Die Hoffnung auf eine Stabilisierung von Chinas Konjunktur lässt den Deutschen Aktienindex heute nach oben ausbrechen. Technisch ist jetzt Platz bis 11.835 Punkte. Ein Rutsch unter 11.404 Punkte sollte dagegen vermieden werden, um keine Bullenfalle zu erzeugen.
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