Bei der Auswahl von Rohstoffunternehmen, von denen wir glauben, dass sie das Potenzial auf eine deutliche Kursaufwertung haben, ist für GOLDINVEST.de neben der Qualität des jeweiligen Projekts vor allem wichtig, dass sich die Gesellschaft zur richtigen Zeit am richtigen Ort befindet. Denn Timing und Lage sind mit entscheidend für den möglichen Erfolg. Bei der Sichtung der schier zahllosen Rohstoffgesellschaften aus Australien und Kanada sind wir jetzt auf ein Unternehmen gestoßen, das unserer Ansicht nach alle drei Bedingungen geradezu exemplarisch erfüllt: die australische Calima Energy (WKN A2DWL4 / ASX CE1).

Calima Energy ist ein Öl- und Gasexplorer mit Sitz in Perth, der in der kanadischen Region Montney über umfangreiche Landflächen von insgesamt 72.000 Acres (ca. 29.137 Hektar) verfügt. Eine 2017 von den Experten von McDaniel & Associates durchgeführte Bewertung geht davon aus, dass sich in diesem Gebiet Erdgas, Kondensate und Erdgasflüssigkeiten von insgesamt 475,79 Mio. Barrel Öläquivalent befinden. Ein Schatz, den zu heben, Calima erst kürzlich begonnen hat.

Top-Lage in Kanadas aktivstem Öl- und Gasgebiet

Montney ist eine exzellente Nachbarschaft, wie sich an verschiedenen Zahlen festmachen lässt. So wurden im Jahr 2017 in der Region Investitionen in Höhe von 5,2 Mrd. CAD getätigt, die bis 2022 auf 7,5 Mrd. CAD steigen sollen. Und der Aufwand hat sich gelohnt, denn die Produktion in Montney stieg zuletzt auf 7 Mrd. Kubikfuß Gas pro Tag, was einen Anstieg von 24% im Vergleich zu den vorangegangenen 12 Monaten bedeutet!

Und davon waren 250.000 Barrel pro Tag Kondensate, die einen deutlich höheren Preis erzielen und sogar mit einem Aufschlag zur Ölsorte WTI gehandelt werden. Kein Wunder, dass allein im ersten Quartal 2018 bereits 350 neue Montney-Bohrungen erfolgten und damit fast doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum 2016. Die Vorräte des Montney-Beckens, das sich über eine Fläche von 130.000 Quadratkilometern in British Columbia und Alberta erstreckt, sind dabei noch lange nicht erschöpft. Die noch verbleibenden Vorkommen werden nämlich auf 449 Billionen Kubikfuß Gas, 14,4 Mrd. Barrel Kondensat und 1,1 Mrd. Barrel Öl geschätzt

Ausgezeichnetes Timing: Pipeline eröffnet internationale Märkte

Wenn die Region Montney überhaupt einen Nachteil hat, dann den, dass das dort gewonnene Gas bislang ausschließlich auf dem nordamerikanischen Markt verkauft werden konnte. Doch ist – und darin sehen wir das ausgezeichnete Timing von Calima – erst vor Kurzem der Startschuss zum größten Infrastruktur Kanadas aller Zeiten gefallen. LNG Canada, ein Konsortium unter der Führung von Shell errichtet ein LNG-Terminal (Liquified Natural Gas) im Hafen von Kitimat an der Westküste Kanadas und nimmt 40 Mrd. CAD dafür und für die Pipeline, die u.a. Monteny mit Kitimat verbinden wird, in die Hand!
 
Sehr interessant für Calima ist dabei, dass Progress Energy (Petronas) zugestimmt hat, 25% an LNG Canada zu erwerben und damit dem Projekt auch Erdgas zuliefern muss. Und Progress ist direkt westlich der Ländereien von Calima tätig, sodass Calima über die bereits bestehende Infrastruktur mit der neuen Pipeline verbunden ist. Und wenn Shell die Kapazität der Pipeline wie geplant erweitert, bedeutet das, dass die Produzenten ihren Output deutlich erhöhen müssen. Jeder Partner in dem Pipeline-Projekt muss seinen eigenen Anteil am Gas liefern – durch Einkauf oder den Aufbau eigener Ressourcen. Da es zu attraktiven neuen Preisbildungsmechanismen für das Montney-Gas kommt, werden die Lieferungen für die in der Region ansässigen Förderunternehmen zusätzlich lukrativ.

Ein angenehmer Nebeneffekt des gewaltigen Infrastrukturprojekts ist übrigens, dass die Landpreise schon im Vorfeld der Investitionsentscheidung rasant gestiegen sind. Abzüglich der Kosten für Infrastruktur und Produktion sind die Landpreise pro Acre in nur einem Jahr von 2.500 auf rund 4.500 CAD explodiert! Das bedeutet, zumindest rechnerisch hat das Landpaket von Calima mittlerweile einen Wert von 324 Mio. CAD – während die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei umgerechnet gerade einmal 62,05 Mio. CAD liegt!

Erstes Bohrprogramm angelaufen

Verständlicherweise will Calima sich die vorteilhafte Situation zunutze machen und schnellstmöglich die geschätzten Vorkommen auf seinen Ländereien bestätigen. Dazu hat das Unternehmen nun ein Bohrprogramm angestoßen, das aus einem vertikalen und zwei horizontalen Bohrlöchern bestehen wird. Während die vertikale Bohrung zur Kalibrierung der Stratigraphie dient, dienen die zwei horizontalen Bohrungen für Fließtests, mit denen die Produktivität und der Flüssigkeitsertrag bestimmt werden sollen. Die vertikale Bohrung hat vor wenigen Tagen begonnen und das gesamte erste Bohrprogramm soll bis zum 19. März dieses Jahres abgeschlossen werden.

Calima verfügt nach einer erfolgreich abgeschlossenen Finanzierung über derzeit 25 Mio. Dollar Cash, sodass die geplanten Kosten von 22 Mio. CAD für diese erste Phase der Bohrungen und Tests abgedeckt sind. Sollte sich dabei herausstellen, dass eine hohe Erdgasflüssigkeitsausbeute möglich ist, wäre auch ein kurzfristiges Produktionsszenario denkbar, auch wenn langfristig die Erdgasproduktion für Calima attraktiver sein dürfte.

In der zweiten anschließenden Bohrkampagne, die bisher für den Zeitraum zwischen dem 19. November 2019 und dem 20. Februar 2020 geplant ist, sollen dann zwei weitere Produktionsbohrungen sowie der Aufbau einer Pipeline erfolgen, die diese Bohrstationen mit der benachbarten Pipeline verknüpft. Ist die Pipeline fertiggestellt, werden alle fünf horizontalen Bohrungen miteinander verbunden.

Bei Calima Energy schätzt man, dass sich die aktuellen Differenzen zwischen dem AECO (dem kanadischen Gaspreis) und dem Henry Hub (dem US-Gaspreis) in den nächsten Jahren angleichen werden, indem derzeit bestehende Versorgungsengpässe durch den weiteren Infrastrukturausbau ausgeräumt werden. Die Marktschwäche des AECO dürfte mit dem Ausbau des LNG-Projektes damit mittelfristig ein Ende finden. Zur Einordnung: Die Gaspreise in Britsh Columbia und Alberta liegen derzeit bei etwa einem USD pro Gigajoule. Asiatische Exporteure erreichen derweil Preise von 12 UDS pro Gigajoule. Die Öffnung für den internationalen Handel ist also wie oben geschrieben, unserer Ansicht nach eine großartige Chance für Calima.

Und für Anleger, die das zweifelsohne derzeit noch sehr hohe Risiko nicht scheuen, denn noch ist das Unternehmen u.a. bei der Erkundung und Erschließung seiner Liegenschaft komplett von externem Kapital abhängig, könnte sich hier eine ebenfalls exzellente Chance bieten. Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel in Höhe von rund 25 Mio. Dollar und allein der Landbesitz im Montney, ist ein Vielfaches dessen Wert, was Calima an der Börse auf die Wage bringt. Sollten sich nun auch Bohrerfolge einstellen, das Bohrprogramm in Kanada hat ja gerade begonnen, dürfte dies den Unternehmenswert unserer Ansicht nach deutlich steigern können.

Es lohnt sich also, glauben wir, ein Auge auf Calima Energy (WKN A2DWL4 / ASX CE1) zu haben, zumal auch das Management mit 19,89% einen vergleichsweise hohen Anteil am Unternehmen hält und damit dessen Ziele mit denen der anderen Aktionäre übereinstimmen sollten. Und Calima hat auch bereits das Interesse institutioneller Investoren auf sich gezogen, die mit 21,15% am Unternehmen beteiligt sind. Die hohe Aktienanzahl von 1,444 Mrd. ausstehenden Aktien sollte interessierte Anleger dabei nicht schrecken. Dies ist in Australien üblich, da dort Aktienzusammenlegungen eher selten sind.

Wir glauben jedenfalls, dass Calima beim aktuellen Kurs von 0,045 AUD und damit einer Börsenbewertung von 64,98 Mio. AUD (62,05 CAD) angesichts der bestehenden (Land-) Werte und des Potenzials, das die Liegenschaft bietet, eher niedrig bewertet ist. Dennoch halten wir noch einmal fest, dass es sich hier um einen sehr spekulativen Titel handelt – mit allen Chancen und Risiken.

Anlegern, die sich für Calima interessieren, empfehlen wir dringend, sich die Präsentation des Unternehmens durchzulesen: http://www.calimaenergy.com/wp-content/uploads/2018/11/CE1-November-Sydney-2018.pdf

 

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