Anfang Juli hatte der Kupfer- und Goldexplorer Brixton Metals (WKN A114WV / TSXV BBB) bereits mit einem spektakulären Bohrerfolg auf dem Goldziel Trapper (Teil der riesigen Thorn-Liegenschaft) auf sich aufmerksam gemacht. Im Gespräch mit Goldinvest.de hatte CEO Gary Thompson damals auch darauf hingewiesen, dass auch noch einige „big holes“ vom Kupferporphyrziel Camp Creek ausstehen würden. Und die hat Brixton jetzt wortwörtlich geliefert, denn Bohrloch THN22-201 erbringt fast 1 Kilometer Kupfervererzung!

Im Detail sind es 967,71 Meter mit 0,40% Kupferäquivalent (CuEq), davon 492,71 Meter mit 0,60% CuEq, 365,00 Meter mit 0,70% CuEq, 235,91 Meter mit 0,80% CuEq, 150,00 Meter mit 0,92% CuEq, 128,00 Meter mit 0,94% CuEq und 40 Meter mit 1,02% CuEq, die Brixton brandaktuell meldet! Und die kupferdominante Porphyrvererzung bleibt darüber hinaus weit offen, auch in der Tiefe…

Kein Wunder, das CEO Thompson diese Ergebnisse als „ermutigend“ betrachtet. Sie stützen seiner Ansicht nach auf jeden Fall die These, dass es sich bei Camp Creek um ein großes Porphyrsystem mit Kupfer-, Gold-, Silber- und Molybdänvererzung mit einer Ausdehnung von 1 mal 2 Kilometern handelt. Und dieses Gebiet ist zum größten Teil noch nicht erkundet worden.

Wie Christina Anstey, Vice President Exploration bei Brixton, erläutert, hat diese Bohrloch die höchsten Kupfergehalte geliefert, die man bislang auf dem Camp Creek-Ziel nachgewiesen hat. Zwar müsse man den hochgradigeren Kern des Porphyr dennoch erst noch finden, doch habe man bereits Erfolg mit signifikanten Erweiterungsbohrungen und beginne so, den großen Umfang des Systems abzubilden.

Ziel des Bohrlochs 22-201 war es, eine Tiefe von 1.500 Metern zwischen den 2021 durchgeführten Bohrungen THN21-183 und THN21-184 zu erreichen. Denn diese endeten bei steigenden Kupfergehalten in Tiefen von 1.336 bzw. 1.298 Metern. Auf Grund schwieriger Bodenverhältnisse erreichte 22-201 allerdings „nur“ eine Tiefe von 1.302,71 Metern. Bei weiteren Bohrungen auf Camp Creek wartet Brixton noch auf die Ergebnisse.

Die nächsten Bohrungen auf dem Ziel sollen laut Brixton jedenfalls dazu dienen, den hochgradigen Kern des Porphyrsystems zu entdecken. Das Unternehmen sammelt auch dazu Daten mit einem RFA-Spektrometer nicht nur von den bisher vorhandenen Bohrkeren, sondern auch von Bodenproben, um die nächsten Bohrlöcher zu planen und neue Porphyrziele zu generieren.

Fazit: Brixton hat erneut Bohrergebnisse vorgelegt, die andeuten, über welches Potenzial allein Camp Creek verfügt. Sollten sich weitere, ähnliche oder sogar hochgradigere Ergebnisse erzielen lassen, könnte dieses Ziel noch große Bedeutung für das Unternehmen erlangen. Ganz abgesehen davon, dass auch das Goldziel Trapper schon ein Gamechanger für Brixton sein könnte und die Company in u.a. den Zielen Metla, Val und Outlaw weitere vielversprechende Optionen hat. Wir sind auf jeden Fall auf die nächsten Analyseergebnisse gespannt!


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