Das „Goldene Dreieck“ in der kanadischen Provinz Ontario beherbergt einige der hochgradigsten und größten Goldlagerstätten der Welt. Bislang wurde dort rund 130 Mio. Unzen Gold, 800 Mio. Unzen Silber und 40 Mrd. Pfund Kupfer entdeckt! 2018 setzte in der Region, die immer noch zu großen Teilen wenig erkundet ist, ein neuer Goldrausch ein. Das war nicht nur auf den wieder höheren Goldpreis zurückzuführen, sondern auch auf den Ausbau der Infrastruktur in der Region – 2 Mrd. Dollar wurden investiert – und sinkende Schneehöhen.

Das Unternehmen, das wir Ihnen heute vorstellen möchten, startete seine Explorationsaktivitäten aber nicht bei null, sondern verfolgte einen anderen Ansatz, der sich auch bereits bezahlt gemacht hat! Skeena Resources (WKN A2H52X / TSX-V SKE) nämlich handelte nach dem alten Grundsatz: „Wenn du eine neue Mine finden willst, such in der Nähe einer alten Mine.“

Exploration auf der hochgradigsten Goldmine Kanadas

Und getreu dieser Maxime sicherte man sich bereits 2017 vom Branchengiganten Barrick Gold (WKN 870450) das Recht auf den Erwerb der berühmten Eskay Creek-Mine. Eskay Creek war lange Zeit die Mine mit den höchsten Goldgehalten Kanadas und der fünftgrößte Silberproduzent weltweit! Während sie in Betrieb war, wurden auf Eskay Creek ca. 3,3 Mio. Unzen Gold bei durchschnittlich 45 Gramm Gold pro Tonne und 160 Mio. Unzen Silber bei im Mittel 2.224 Gramm Silbe pro Tonne gefördert!

Und Anfang des Jahres legte Skeena als Ergebnis seiner auf Eskay Creek durchgeführten Bohrungen eine eigene, neue Ressourcenschätzung vor, die es in sich hat. Insgesamt kommt man auf 2,67 Mio. Unzen Goldäquivalent in der Kategorie angezeigt (Tagebau und untertage) und noch einmal 1,31 Mio. Tonnen in der Kategorie geschlussfolgert! Die Gehalte liegen bei 6,1 Gramm Goldäquivalent pro Tonne in der Kategorie angezeigt und 2,91 Gramm Goldäquivalent pro Tonne in der Kategorie geschlussfolgert.

Damit verfügt Skeena über einen Goldschatz, der seinesgleichen sucht und sicherlich auch für größere Unternehmen der Goldbranche interessant sein dürfte. Allerdings muss das Unternehmen erst noch nachweisen, dass sich dieser Schatz auch profitabel heben lässt. Den ersten Schritt in diese Richtung hat man bereits getan und Ende März nicht nur eine erste Studie zur Wirtschaftlichkeit des Projekts (PEA) angestoßen, sondern auch Arbeiten, mit denen die Metallurgie von Eskay Creek optimiert werden soll.

In der Vergangenheit, als Eskay Creek in der Produktion war, wurde eine Flotationsanlage verwendet, die durchschnittliche Gold- und Silberausbringungsraten von 80% bzw. 92% erreichte. Skeena lässt nun durch die unabhängigen Experten von Blue Coast Research untersuchen, ob und wenn ja wie diese Werte gesteigert werden können. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen erwartet man noch im zweiten, laufenden Quartal dieses Jahres, während die PEA im dritten Quartal fertiggestellt werden soll.

Wir können uns vorstellen, dass die Aktie – auch angesichts des wieder besseren Goldpreisumfelds – positiv reagiert sollten die Metallurgieuntersuchungen und die PEA positiv ausfallen.

Zweites, heißes Eisen im Feuer

Allerdings ist Eskay Creek bei Weitem nicht das einzige Pferd im Stall von Skeena! Auch bei dem Projekt namens Snip handelt es sich um eine ehemals produzierende Mine im Golden Triangle, die Skeena von Barrick Gold übernahm. Snip produzierte zwischen 1991 und 1999 rund 1 Mio. Unzen Gold bei durchschnittlichen Gehalten von 27,5 Gramm Gold pro Tonne.

Skeena hat auf Snip bereits zwei Bohrprogramme durchgeführt und dabei mehr als nur sehenswerte Ergebnisse erzielt. Die Highlights der Bohrungen aus den letzten zwei Jahren waren:

- 74,35 g/t Gold über 2,00 Meter,
- 19,26 g/t Gold über 11,85 Meter,
- 91,56 g/t Gold über 3,82 Meter
- 12,37 g/t Gold über 20,75 Meter (darunter u.a. 141,5 g/t über 051 Meter) und
- 13,80 g/t Gold über 18,00 Meter (darunter 42,84 g/t Gold über 2,90 Meter)!

Kein Wunder eigentlich, dass man fündig wurde, denn Ron Netolitzky, Chairman von Skeena, war entscheidend an der Entwicklung der ursprünglichen Lagerstätte beteiligt und kennt das Gebiet und sein Geschichte in- und auswendig.

Das Unternehmen hat auf Snip weitere Explorationsbohrungen für diesen Sommer geplant und arbeitet auf eine erste Ressourcenschätzung hin, die für das Jahr 2020 erwartet wird. Weitere mögliche Auslöser für Kursanstiege bei Skeena also. Das Snip ein außergewöhnlich aussichtsreiches Projekt ist, zeigt sich auch an dem Deal, den Skeena mit dem Major Hochschild Mining (WKN A0LC38) abschloss. Das Unternehmen erhielt rund 6,78 Mio. CAD aus der Ausgabe von 7.519.331 Aktien an Hochschild, sodass der Konzern nach der Transaktion ca. 8% der ausgegebenen und ausstehenden Aktien von Skeena hielt (aktuell noch 7,3%).

Im Gegenzug erteilte Skeena Hochschild die Option, sich eine Beteiligung von 60% an Snip zu verdienen, die der Konzern innerhalb von drei Jahren ziehen muss. Sobald das erfolgt ist, hat Hochschild drei Jahre, um mindestens das Doppelte der von Skeena auf Snip getätigten Explorationsaufwendungen zu investieren und zwar nicht weniger als 7,5 Mio. CAD pro Jahr. Bis zum 30. Juni 2018 hatte Skeena 16,9 Mio. CAD in die Erkundung von Snip gesteckt! Darüber hinaus muss Hochschild 60% der Sicherheiten übernehmen, die die Behörden für die Snip-Liegenschaften verlangen.

Und last but not least verfügt Skeena über das GJ-Projekt (Gold und Kupfer), ebenfalls im Golden Triangle gelegen, das sich über eine Fläche von 43.500 Hektar erstreckt. Schon 2017 veröffentlichte Skeena eine erste PEA zu GJ, die dem Projekt ein Minenleben von 25 Jahren, einen CAPEX von 216 Mio. CAD sowie eine Nettobarwert vor Steuern, bei einer Abzinsung von 8%, in Höhe von 546 Mio. CAD bescheinigte. Der interne Zinsfuß (IRR) wurde auf 27% geschätzt. Hier sucht Skeena nach einem Partner, um das Projekt in die Vormachbarkeitsphase zu führen.

Angesichts der gewaltigen Ressource des Eskay Creek-Projekts sowie der vielversprechenden weiteren Projekte Snip und GJ, sehen wir die aktuelle Marktkapitalisierung von Skeena Resources, die aktuell bei etwas mehr als 45 Mio.CAD liegt (nicht verwässert), gerade auch im Vergleich mit der Peer Group als niedrig an. Insbesondere jetzt, wo der Goldpreis wieder an Stärke zu gewinnen scheint, könnten unserer Ansicht nach positive Nachrichten von Skeena – Ergebnisse der Metallurgieuntersuchungen auf Eskay Creek, positive Bohrergebnisse auf Snip, eine positive PEA zu Eskay Creek etc. – zu einer Neubewertung der Aktie führen.

Anleger, denen das zweifelsohne hohe Risiko einer Explorations- und Entwicklungsgesellschaft wie Skeena es ist, bewusst ist, sollten sich das Unternehmen unserer Ansicht nach unbedingt genauer ansehen. Wir werden die Leser von GOLDINVEST.de auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.


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