Nach einer nervenaufreibenden Woche für das Pfund Sterling hat die britische Notenbank am Donnerstag erwartungsgemäß den Leitzins unverändert gelassen.
Auf der Märzsitzung des geldpolitischen Ausschusses der BoE gab es bei Abstimmung über den Leitzins aber nur noch eine Mehrheit von 7 zu 2 für einen unveränderten Zins. Das gab dem Sterling kurzfristig Auftrieb.
Wie erwartet hat die britische Notenbank auf der Märzsitzung für eine unveränderte Geldpolitik gestimmt und den Leitzins auf 0,5 Prozent gelassen.
Das Sitzungsprotokoll war falkenhafter als erwartet. Grund dafür ist die zum Wochenauftakt erfolgte Einigung auf eine Brexit-Übergangslösung, was zu einem mittelfristig besseren Wachstumsausblick für die britische Wirtschaft führte. Darüber hinaus bewegen sich die Löhne in die richtige Richtung, was den Währungshütern mehr Flexibilität einräumt.
Unterschiedliche Belastungsfaktoren haben sich durch die jüngsten Entwicklungen in Luft aufgelöst. Allerdings bleiben sowohl der Brexit als auch potenzielle Handelskriege klare Risiken für die Bank of England.
Insgesamt kann diese Sitzung aber als Schritt in die richtige Richtung für eine Zinserhöhung im Mai interpretiert werden. Das Pfund Sterling verlor anschließend allerdings an Fahrt und gab einen Teil seiner kräftigen Gewinne seit Wochenanfang wieder ab. Vor allem die breit angelegte Dollar-Stärke machte dem GBP/USD zu schaffen und so sank es wieder unter 1,41 Dollar.
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