Goldproduzent Barrick Gold (WKN 870450) hat die Schätzungen der Analysten übertroffen und die Dividende angehoben. Der kanadische Konzern profitiert von einer gestiegenen Produktion und dem höheren Goldpreis.

Barrick zufolge lag der realisierte Goldpreis im dritten Quartal im Durchschnitt bei 1.476 USD pro Unze, was einen Anstieg von 21,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Der Goldausstoß stieg von 1,15 Mio. Unzen im dritten Quartal 2018 auf jetzt 1,31 Mio. Unzen.

Das Unternehmen will seine Reserven ausweiten und hatte im Juli einem Joint Venture mit Newmont Goldcorp (WKN 853823) in Nevada zugestimmt, bei dem die Assets der Konzerne in dem US-Bundesstaat zusammengelegt wurden.

Barrick konnte zudem einen Steuerstreit mit der Regierung von Tansania beilegen, der zwei Jahre lang geschwelt hatte und damit endete, dass die Kanadier die vollständige Kontrolle über die in Afrika aktive Beteiligung Acacia Mining übernahmen.

Der Konzern meldete für das dritte Quartal einen bereinigten Gewinn von 264 Mio. Dollar oder 15 Cents pro Aktie nach 89 Mio. Dollar oder 8 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 11 Cents pro Aktie gerechnet. Den Nettogewinn gab man mit 2,3 Mrd. Dollar oder 1,30 Dollar pro Aktie an, nach einem Verlust von 412 Mio. Dollar oder 0,35 Cents pro Aktie im dritten Quartal des vergangenen Jahres. Der Umsatz stieg um 46% auf 2,68 Mrd. Dollar.

Barrick hob zudem die Quartalsdividende um 25% auf 5 Cents pro Aktie an.

 

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