Aston Bay (TSX.V: BAY, FSE: 6AY, WKN: A2AUFP) hat die Suche nach hochgradigen Kupfer- und Goldvorkommen in Nordamerika zu seiner Priorität gemacht. Gemeinsam mit American West entwickelt man das Storm-Kupferprojekt in der kanadischen Provinz Nunavut. Eigenständig ist man im US-Bundesstaat Virginia auf der Suche nach Kupfer, Zink und Gold. Alle drei Metalle sind als Edelmetall oder kritischer Rohstoff äußerst begehrt.

Zum Thema Gold und Krisenschutz brauchen die meisten Anleger keine Einführung. Sie wissen, dass Gold schützt und auch dann noch gefragt und einen hohen Wert darstellt, wenn andere „Werte“ längst untergegangen sind. Auch beim Kupfer glauben die meisten Investoren sich auszukennen. Sie wissen um die elementare Bedeutung des roten Metalls für die Energiewende. Vielfach übersehen wird jedoch, dass die verfügbaren Bestände dramatisch zurückgehen und viele der großen produzierenden Minen zwischen 2030 und 2035 erschöpft sein werden.

Daher stellt sich schon jetzt die Frage, woher auch ohne Energiewende das benötigte Kupfer kommen soll. Aston Bay ist mit seinen Projekten in Kanada und in den USA dabei, Teil der Antwort auf diese existentielle Frage zu werden. Ähnlich stellt sich die Situation beim Zink dar. Es ist fast so etwas wie das vergessene Metall der Menschheit. Alle Welt braucht es, aber kaum einer interessiert sich für Zink. Die Folge ist eine sich abzeichnende zukünftige Knappheit, die jene des Kupfers noch übertrifft, denn nach Kupfer wird aktiv gesucht, während Zink lediglich als ein Nebenprodukt betrachtet wird.

Mit Blick auf den zu erwartenden Bedarf könnte Ashton Bay somit kaum besser aufgestellt sein. Das gilt auch für die Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist, denn exploriert werden nur Projekte in Kanada und in den USA. Beides sind sichere und minenfreundliche Länder, in denen man auch dann noch in Ruhe weiterarbeiten kann, wenn es anderswo längst zu gefährlich geworden ist.

Gemeinsame Entwicklung des Strom-Kupferprojekts mit American West

Hoch im arktischen Norden Kanadas entwickelt Ashton Bay gemeinsam mit dem australischen Partner American West das Storm-Kupferprojekt. 112 Kilometer südlich der Gemeinde Resolute Bay in der Provinz Nunavut gelegen, besteht das Storm-Projekt aus 118 mineralisierten Claims, in denen vor allem die Metalle Kupfer und Zink angetroffen werden. Die 268.744 Hektar große Liegenschaft beinhaltet vier hochgradig vererzte Kupferzonen (2200N, 2750N, 3500N und die 4100N-Zone), die sowohl durch die historischen wie auch durch die neueren Bohrungen entdeckt werden konnten.

In den zwei historischen Lagerstätten konnten beginnend ab der Oberfläche 110 Meter mit 2,45 Prozent Kupfer, 56,3 Meter mit 3,07 Prozent Kupfer und 41 Meter mit 4,18 Prozent Kupfer identifiziert werden. Allen Bohrlöchern gemeinsam sind die sehr geringen Tiefen der Mineralisierungen. Sie beginnen entweder direkt an der Oberfläche oder in geringen Tiefen von gerade einmal zwölf bzw. 38 Meter.

Die Sphalerit-Pyrit-Chalkopyrit-Mineralisierung, die auf dem Projekt angetroffen wird, ist typisch für eine sedimentgebundene Kupfermineralisierung und kann als Beweis für ein umfangreiches Kupfersystem in größeren Tiefen angesprochen werden. Diese Entdeckung hat die Investoren aufhorchen lassen, denn sie bedeutet nicht mehr und nicht weniger als dass Kupfervorkommen im Kongo-Stil nun auch in diesem Teil von Kanada angetroffen werden könnten.

Neue Schwerkraftuntersuchung haben mehrere große Schwerkraftanomalien entlang der vorhandenen Grabenverwerfungen definiert. Sie stehen mit starken elektromagnetischen- und IP-Anomalien in Verbindung, von denen bereits bekannt ist, dass sie eine Kupfermineralisierung enthalten. Historische Bohrkerne sind hier nur spärlich vorhanden. Die mit den Bohrkernen durchgeführten Dichtemessungen haben jedoch ergeben, dass sulfidmineralisierten Abschnitte als die einzige plausible Quelle für die modellierten Schwerkraftanomalien anzunehmen sind.

Verschiffung von hochgradigem Kupferkonzentrat als Startoption

Mit dem äußerst effektiven Werkzeug der Schwerkraftuntersuchungen, können sehr effektiv die weiteren Bohrziele bestimmt werden. Außerdem gelang es, den Nachweis zu führen, dass unter der oberflächennahen Mineralisierung noch eine tieferliegende Vererzung vorhanden ist. Mit dem Frühjahr- und Sommerbohrprogramm des Jahres 2023 gelang es, die oberflächennahe Mineralisierung in den vier bekannten Zonen deutlich auszuweiten. In größerer Tiefe bietet sedimentgebundenes Kupfer ein weiteres Explorationsziel, das in Zukunft stärker angegangen wird.

Eine erste Ressourcenschätzung wird noch bis zum Ende des Jahres 2023 erwartet. Mit Spannung erwartet wird ebenfalls bis Ende Dezember eine erste Scoping-Studie. Diese soll verlässlichere Aufschlüsse über den Plan vermittelt, den Bergbaubetrieb mit der Herstellung und Verschiffung eines Kupferkonzentrats mit einem Kupfergehalt von 53,9 Prozent zu beginnen. Die Voraussetzungen für diesen Plan sind gegeben, denn obwohl das Storm-Projekt weit im Norden Kanadas liegt, ist die Infrastruktur sehr gut ausgebaut und der Zugang zu einem Tiefseehafen gegeben.

Kupfer, Zink und Gold in Virginia

Im US-Bundestaat Virginia ist Ashton Bay mit zwei Projekten vertreten. Südwestlich von Charlottesville liegt das Buckingham-Goldprojekt. Südlich von diesem nahe Lynchburg liegt der Kupfer-Zink-SEDEX-Belt. Auf dem Buckingham Goldprojekt weisen Bodenproben Goldgehalte von bis zu 701 g/t auf. Das zum Teil sichtbare Gold ist in weißem Quarz enthalten.

In den Jahren 2019 und 2020 durchgeführte Bohrungen bestätigen das Vorhandensein einer hochgradigen Goldvererzung mit Gehalten von 35,61 g/t über 3,03 Meter, 20,44 g/t über 2,30 Meter und 24,73 g/t über 3,57 Meter. In Streichrichtung ist die Lagerstätte weiterhin offen und Ashton Bay Holdings hat sowohl in Streichrichtung wie auch zur Tiefe hin weiterhin die Möglichkeit, die Lagerstätte deutlich auszudehnen, denn derzeit sind lediglich 200 von 1.600 Meter mit Bohrungen untersucht worden. Hinzu kommt, dass bislang nur Tiefen bis 90 Meter mit Bohrungen getestet wurden, sodass auch zur Tiefe hin noch weiteres Potential besteht.

Das südliche Zentralvirginia durchzieht der über 100 Kilometer lange SEDEX-Belt. Seine Mineralisierungen sind reich an Zink und Kupfer. Bei ihm handelt es sich damit um eine wichtige Quelle für Kupfer und Zink aus den Vereinigten Staaten. Das Projekt ist noch weitgehend unexploriert, aber bereits so weit vorbereitet, dass Bohrungen in Kürze starten können. Die wenigen historischen Bohrungen, die auf dem Belt durchgeführt wurden, weisen mehr als zwei Prozent Kupfer über 8,4 Meter, mehr als fünf Prozent Zink über 2,2 Meter und bis zu 0,24 Prozent Kobalt auf.

Eine typische Made-in-America-Story

Gute Gründe in Ashton Bay und seine Projekte zu investieren, gibt es damit viele. Während für europäische Anleger vor allem die Güte und Größe der Projekte und ihr gewaltiges noch weitgehend unerschlossenes Potential im Vordergrund stehen dürfte, werden die die US-amerikanischen Investoren zusätzlich auch noch vom Made-in-America-Gedanken angesprochen.

Mehr als im rohstoffarmen Deutschland sorgt man sich in den Vereinigten Staaten und in Kanada vor Abhängigkeiten vom Ausland, gerade wenn es um kritische Metalle und Rohstoffe geht. Der Gedanke einer Förderung in Nordamerika, der der heimischen Industrie durch die geographische Nähe einen deutlichen Kostenvorteil bietet und zusätzlich auch Abhängigkeiten von unsicheren Lieferanten wie China reduziert, ist nordamerikanischen Anlegern sehr angenehm. In Kanada und den USA kann Ashton Bay Holdings deshalb auch mit den unbestreitbaren Vorteilen der Autarkie und der Versorgungssicherheit punkten. Die Aktie hatte Mitte des Jahres bereits einen guten Run – nun ist die Frage, ob sich dieser so oder so ähnlich wiederholen kann. Wir sind gespannt auf die anstehenden Neuigkeiten und werden unsere Leser natürlich auf dem Laufenden halten, wie es mit diesem äußerst spannenden, aber auch hoch riskanten, Unternehmen weitergeht.


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