Die Konsolidierung nach der vergangenen Gewinnserie könnte sich damit noch etwas ausweiten. Es ist deshalb durchaus möglich, dass die jüngsten Tiefstände bei gut 144,00 noch unterboten werden, wenn die augenblickliche Konsolidierung anhält. Kurzfristig kann sich also der Kursabschwung fortsetzen.
Positiv für den GBP/JPY ist jedoch - und aus diesem Grund rechnen wir auch, dass der Kursabschwung begrenzt sein dürfte -, dass ein robuster Unterstützungsbereich nicht recht weit unter dem derzeitigen Kursniveau liegt. Gemeint ist die Kombination aus dem dynamischen Aufwärtstrend seit Oktober 2016 (akt. bei 141,40) und der Glättung der letzten 200 Tage bei gut 142,30. Erst ein Fall darunter würde den mittelfristigen Ausblick deutlich eintrüben.
Auf der anderen Seite würde ein schneller Sprung über die obere Begrenzungslinie der mittelfristigen Keilformation bei rund 148,00 den Bullen unter die Arme greifen und das kurzfristige Abwärtsszenario negieren.
Von den technischen Indikatoren kommen aktuell keine klare Signale. Zwar hat der MACD ein Verkaufssignal erzeugt, aber besonderes vertrauenswürdig wirkt dieses aufgrund der vorherrschenden Konsolidierungsphase nicht.

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