• USD/JPY zieht am Mittwoch einige Verkäufer an, obwohl das Abwärtspotenzial begrenzt bleibt.
  • Fiskalische Sorgen und die US-Japan-Zinsdifferenz begrenzen den JPY und begrenzen die Verluste trotz eines schwachen USD.
  • Ein Anstieg über den 50-Stunden-EMA ist erforderlich, um den Fall für eine nennenswerte Aufwertung zu untermauern.

Das Paar USD/JPY gibt während der asiatischen Sitzung am Mittwoch nach und scheint vorerst die gute Erholung dieser Woche aus dem Bereich von 155,25-155,20 bzw. dem niedrigsten Stand seit Mai gestoppt zu haben. Die Spotpreise erholen sich jedoch vom Tagestief und handeln derzeit knapp über der Mitte der 157,00er-Marke, was einem Minus von weniger als 0,10% im Tagesverlauf entspricht.

Japans Reallöhne stiegen im Juni den sechsten Monat in Folge, was zusammen mit den hawkischen Minutes der Bank of Japan (BoJ) dem japanischen Yen (JPY) einen moderaten Auftrieb verleiht. Unterdessen verharren die Ölpreise angesichts der Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran nahe einem Mehrwochentief, was die Inflationssorgen dämpft und die Wetten auf Zinserhöhungen der US-Notenbank (Fed) abschwächt. Dies wiederum belastet den US-Dollar (USD) und übt etwas Druck auf das Paar USD/JPY aus.

Allerdings halten Sorgen über die sich verschlechternde fiskalische Lage Japans und die breite US-Japan-Zinsdifferenz die JPY-Bullen davon ab, aggressive Wetten einzugehen. Darüber hinaus preisen Händler weiterhin eine höhere Wahrscheinlichkeit ein, dass die US-Notenbank die Kreditkosten im Jahr 2026 anheben wird, was die USD-Verluste begrenzt und dem Paar USD/JPY etwas Unterstützung verleiht. Händler scheinen zudem vor dem wichtigen US-Bericht zu den Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft (NFP), der am Freitag veröffentlicht wird, zurückhaltend zu sein.

Aus technischer Sicht bleibt der kurzfristige Bias bei den Spotpreisen leicht bärisch, solange sie unter dem 50-Perioden-Exponential Moving Average (EMA) auf dem 4-Stunden-Chart notieren. Der 14-Perioden Relative Strength Index (RSI) pendelt um die neutrale 50-Linie, und der Moving Average Convergence Divergence (MACD) ist mit einem flachen Histogramm leicht unter die Nulllinie gerutscht, was eher auf nachlassendes Aufwärtsmomentum als auf eine klare Trendbeschleunigung hindeutet.

Der 50-Perioden-EMA auf dem 4-Stunden-Chart bei 157,80 dürfte weiterhin als unmittelbare Hürde dienen, während das 38,2%-Fibonacci-Niveau des interventionsbedingten Rückgangs bei 158,53 die nächste Barriere bildet. Danach folgen 159,56 beim 50%-Retracement und 160,59 beim 61,8%-Niveau. Auf der Unterseite ergibt sich die erste Unterstützung beim 23,6%-Fibo.-Niveau bei 157,25, und ein Bruch darunter würde die weiter entfernte strukturelle Basis um das Zyklustief bei 155,19 freilegen.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

USD/JPY 4-Stunden-Chart

Chart Analysis USD/JPY

Japanischer Yen - letzte 7 Tage

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen letzte 7 tage. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem Kanadischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -1.25% -1.19% -3.67% -0.22% -1.01% -1.43% -1.23%
EUR 1.25% 0.07% -2.55% 1.02% 0.30% -0.18% 0.02%
GBP 1.19% -0.07% -2.59% 0.98% 0.24% -0.27% -0.04%
JPY 3.67% 2.55% 2.59% 3.68% 2.88% 2.00% 2.54%
CAD 0.22% -1.02% -0.98% -3.68% -0.77% -1.61% -1.11%
AUD 1.01% -0.30% -0.24% -2.88% 0.77% -0.48% -0.29%
NZD 1.43% 0.18% 0.27% -2.00% 1.61% 0.48% 0.20%
CHF 1.23% -0.02% 0.04% -2.54% 1.11% 0.29% -0.20%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

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