Der Kanadische Dollar (CAD) befindet sich im Vorfeld der Entscheidung der Bank of Canada (BoC) in der Defensive und ist gegenüber dem US-Dollar (USD) auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gefallen. Der Ölpreis ist heute um mehr als 2% gestiegen, aber das wird die Dynamik des CAD nicht wesentlich verändern, meint der leitende Devisenstratege der Scotiabank, Shaun Osborne.
USD auf Tagesbasis stark überkauft
"Eine Zinssenkung um einen Viertelpunkt durch die BoC ist zu diesem Zeitpunkt mehr oder weniger eingepreist, aber die Bloomberg-Umfrage zeigt eine klare Minderheit, die heute ein Halten bevorzugt. Angesichts der bisherigen Entwicklung der Bank erscheint dies unwahrscheinlich. Ein Halten heute könnte auch darauf hindeuten, dass die Bank mit der ersten Zinssenkung im Juni zu schnell gehandelt hat. Der Gouverneur hat sich dovish geäußert und scheint in einer entspannten Stimmung zu sein.
"Es ist sehr wahrscheinlich, dass es heute zu einer weiteren Zinssenkung kommt, und der Tenor der gesamten Kommunikation dürfte die Tür für weitere Zinssenkungen offen halten. Der Rückgang des CAD auf 1,38 könnte sich noch etwas ausweiten, aber die IMM-Daten, die eine bereits stark gesunkene CAD-Basis im Markt widerspiegeln, sind im Moment die Rettung für den Ausblick. Einige Gewinnmitnahmen nach der Entscheidung der Bank könnten dem CAD etwas Auftrieb geben".
Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich der stetige Anstieg des USD seit seinem Tiefststand von 1,36 am 11. Juli nicht fortsetzen wird. Der USD hat das Hoch vom 11. Juni bei 1,3790 überschritten, so dass es kein klares Hindernis für den USD gibt, das Hoch vom April bei 1,3846 wieder zu erreichen. Auf Tagesbasis ist der USD stark überkauft. Die erste Unterstützung liegt bei 1,3760 und dann bei 1,37.
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Das sollten Sie am Dienstag, den 3. März, im Blick behalten:
Der US-Dollar gewinnt weiterhin an Stärke gegenüber seinen Rivalen nach der bullischen Bewegung am Montag, wobei der USD-Index am Dienstagmorgen in Europa über 98,80 schwankt, dem höchsten Stand seit Ende Januar. Der europäische Wirtschaftskalender wird später am Tag vorläufige Daten zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex für Februar enthalten. Dennoch werden die Marktteilnehmer weiterhin auf Nachrichten zur Krise im Nahen Osten achten und den Kommentaren der Zentralbanker besondere Aufmerksamkeit schenken.