Starkes Jobwachstum = 75 Basispunkte Zinserhöhung? - Commerzbank


Die Ökonomen der Commerzbank kommentieren den hervorragenden monatlichen US-Arbeitsmarktbericht, aus dem hervorgeht, dass die Wirtschaft im Juli 528.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat und die Arbeitslosenquote auf 3,5% gesunken ist. Die positiven Beschäftigungsdaten scheinen die Hoffnungen auf eine größere Zinserhöhung der Fed auf der September-Sitzung wieder aufleben zu lassen.

Wichtige Zitate:

"Da die US-Wirtschaft in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2022 geschrumpft ist, ist die an den Finanzmärkten beliebte Definition einer "technischen Rezession" erfüllt. Der bisher sehr robuste Arbeitsmarkt dürfte jedoch letztlich darüber entscheiden, ob die Wirtschaft mit steigender Arbeitslosigkeit und sinkenden Verbraucherausgaben auf eine echte Rezession zusteuert."

"Auf der Pressekonferenz nach der Juli-Sitzung verwies der Fed-Vorsitzende Powell ausdrücklich auf die beiden Beschäftigungsberichte, die vor der September-Sitzung anstehen. Diese würden mit darüber entscheiden, ob die Fed weiterhin kräftig auf die Bremse treten müsse. Der erste dieser beiden Datenpunkte wurde nun veröffentlicht - und zeigt, dass der Arbeitsmarkt weiterhin heiß läuft. Die von der Fed erhoffte Abkühlung, um den Inflationsdruck zu senken, ist ausgeblieben. Infolgedessen werden die Rufe nach einer weiteren Zinserhöhung um 75 Basispunkte im FOMC wahrscheinlich lauter werden."

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