OpenAI hat eine Windows-Version seiner Entwickleranwendung Codex veröffentlicht und erweitert damit den Zugang zu dem KI-gestützten Programmierwerkzeug. Der Schritt folgt auf eine hohe Nachfrage nach der Software seit deren Einführung auf macOS.
Die Anwendung war Anfang Februar zunächst für macOS gestartet und verzeichnete innerhalb der ersten Woche mehr als eine Million Downloads. Inzwischen liegt die Zahl der wöchentlich aktiven Nutzer bei rund 1,6 Millionen. Vor der Veröffentlichung der Windows-Version hatten sich zudem mehr als 500.000 Entwickler auf eine Warteliste gesetzt.
Nach Angaben des Unternehmens wurde die Windows-Ausgabe speziell für native Entwicklungsumgebungen konzipiert und nicht lediglich aus der Mac-Version angepasst. Die Anwendung verfügt über integrierte Sandbox-Funktionen, die es Entwicklern ermöglichen, KI-basierte Programmieragenten in einer abgesicherten Umgebung auszuführen und gleichzeitig mit gängigen Entwicklungswerkzeugen zu arbeiten.
Standardmäßig läuft Codex in einer nativen Windows-Sandbox. Alternativ können Nutzer die Software über das Windows Subsystem for Linux betreiben, um auf Linux-basierte Entwicklungswerkzeuge zuzugreifen.
Darüber hinaus unterstützt die Anwendung Sicherheitsmechanismen auf Betriebssystemebene und kann unter anderem in Umgebungen wie PowerShell genutzt werden. Die meisten Funktionen entsprechen der Mac-Version, ergänzt wird die Windows-Ausgabe jedoch um spezielle Werkzeuge etwa für die Entwicklung mit WinUI.
Codex dient in erster Linie als Steuerzentrale zur Verwaltung von KI-Agenten und ist nicht ausschließlich auf die Bearbeitung von Programmcode ausgerichtet. Grundlage der Anwendung ist das Modell GPT-5.3-Codex von OpenAI.
Die Software steht Nutzern sämtlicher ChatGPT-Abonnementstufen zur Verfügung, darunter Free, Plus, Pro, Enterprise sowie Education.
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