ZIM Integrated Shipping Services Ltd. hat einer Übernahme durch Hapag-Lloyd zugestimmt. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde eine verbindliche Vereinbarung über einen vollständigen Barerwerb getroffen. Der Transaktionswert beläuft sich auf etwa 4,2 Milliarden US-Dollar.
Nach den Bedingungen der Vereinbarung zahlt Hapag-Lloyd 35,00 US-Dollar je Aktie in bar. Der Angebotspreis entspricht einem Aufschlag von 58 Prozent auf den Schlusskurs des Vortags sowie einem Plus von 126 Prozent gegenüber dem unbeeinflussten Aktienkurs im August 2025. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende 2026 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre und der zuständigen Aufsichtsbehörden.
Mit dem Zusammenschluss soll das kombinierte Unternehmen sein globales Angebot im Containerverkehr ausbauen. Geplant ist eine stärkere Präsenz auf wichtigen Handelsrouten, darunter Transpazifik-, Intra-Asien-, Atlantik-, Lateinamerika- sowie Ostmittelmeer-Verkehre. Hapag-Lloyd zufolge stärkt die Übernahme die Position des Konzerns als weltweit fünftgrößte Containerreederei.
Im Zusammenhang mit der Transaktion kündigten die FIMI Opportunity Funds die Gründung einer neuen israelischen Reederei unter dem Namen „New ZIM“ an. Die Gesellschaft soll mit einer Flotte von 16 Schiffen auf zentrale Handelsverbindungen nach Israel ausgerichtet werden. Vorgesehen sind kommerzielle Unterstützungsleistungen durch Hapag-Lloyd sowie der Zugang zum Gemini-Netzwerk.
Der Verwaltungsrat von ZIM billigte die Vereinbarung einstimmig. Bis zum Vollzug der Transaktion werden beide Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb unabhängig voneinander fortführen.
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