- Der EUR/USD bleibt weitgehend unverändert um 1,1800.
- Die Vorsitzende Lagarde zeigte sich besorgt über die Delta-Variante.
- Lagarde wiederholte, dass der Inflationsausblick immer noch deutlich unter dem Zielwert liegt.
Die Einheitswährung bleibt in der gewohnten Spanne und lässt den EUR/USD um die Marke von 1,1800 kreisen.
EUR/USD gedämpft bei 1,1800
Der EUR/USD wechselt in einer recht engen Spanne zwischen Gewinnen und Verlusten, als EZB-Chefin Lagarde mit der üblichen Pressekonferenz nach der EZB-Sitzung fortfährt.
Lagarde bekräftigte erneut, dass der Inflationsausblick immer noch deutlich unter dem Ziel der Bank liegt, während sie sich für die Notwendigkeit günstiger Finanzierungsbedingungen aussprach. In Bezug auf die Inflation merkte Lagarde an, dass ein schwaches Lohnwachstum und ein starker Wechselkurs den Preisdruck verringern. Sie erwartet, dass die temporären Faktoren, die die Inflation beeinflussen, Anfang 2022 an Zugkraft verlieren werden.
Die Zentralbankerin betonte auch, dass das PEPP bei dem Treffen nicht diskutiert wurde und erachtete jegliche Ausstiegsdiskussion als verfrüht.
Sie äußerte sich auch besorgt über die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus und die damit verbundenen Unsicherheiten, wobei der Dienstleistungssektor wahrscheinlich die Hauptlast dieses Anstiegs der Fälle zu tragen hat.
EUR/USD technische Kursniveaus
Bislang gewinnt der Spot 0,16% auf 1,1809 und steht vor der nächsten Aufwärtsbarriere bei 1,1895 (Wochenhoch 6. Juli), gefolgt von 1,1975 (Wochenhoch 25. Juni) und schließlich 1,2002 (200-Tage-SMA). Auf der anderen Seite würde ein Durchbruch von 1,1751 (Monatstief vom 21. Juli) auf die 1,1704 (Tief vom 31. März 2021) und anschließend auf die 1,1602 (Tief vom November 2020) führen.
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