- Der Euro ist unter Druck geraten, nachdem EZB-Mitglied Rehn sich zu einem möglichen Maßnahmenpaket der Europäischen Zentralbank geäußert hatte.
- Der EUR/USD umkreiste zuletzt die Marke von 1,1100 Dollar.
Der EUR/USD kollabierte binnen Minuten von 1,1150 auf 1,1090 Dollar und erreichte damit den Stand seit dem 2. August. Von den Tiefs erholte sich das Paar über 1,1100 Dollar, bleibt aber weiterhin unter Druck.
Rehn schickt Euro in den Keller
"Es ist wichtig, dass wir ein bedeutendes und wirkungsvolles Paket schnüren", sagte Olli Rehn, Gouverneur der finnischen Zentralbank und Vorstandsmitglied der Europäischen Zentralbank, in einem Interview mit dem Wall Street Journal und bezog sich dabei auf das geldpolitische Treffen im September.
Seine Aussagen führten zu einem Rückgang des ohnehin schon schwachen Euros auf breiter Front. Zum US-Dollar und dem Pfund Sterling baute die Gemeinschaftswährung ihre Verluste aus, während sie ihre Gewinne gegenüber dem Schweizer Franken und dem Yen abgegeben hatte.
Der Rückgang wurde wahrscheinlich durch einen nicht so starken US-Dollar begrenzt. Der Greenback gewann zwar nach guten US-Einzelhandelsumsätzen an Dynamik. Schwache Zahlen von der US-Industrieproduktion belasteten ihn jedoch.
EUR/USD attackiert 1,1100 Dollar
Das Paar testete zuletzt die Unterstützung bei 1,1100/10 Dollar. Bei einer Konsolidierung unter diesem Kursbereich drohen dem Euro Verluste auf 1,1060 Dollar. Danach hätte er Spielraum auf 1,1026 Dollar.
Auf der Oberseite liegen Widerstände bei 1,1140/50, 1,1155 und 1,1180 Dollar.
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