Nach Ansicht der Devisenstrategen der UOB Group könnte das Aufwärtsmomentum im EUR/USD unterhalb der Marke von 1,1390 an Zugkraft verlieren.

Wichtige Zitate

24-Stunden-Ansicht: Letzten Freitag betonten wir, dass "die Aufwärtsdynamik etwas nachgelassen hat und dies in Verbindung mit überkauften Bedingungen darauf hindeutet, dass der EUR wahrscheinlich nicht viel weiter ansteigen wird", und wir erwarteten, dass der EUR "zwischen 1,1435 und 1,1485 gehandelt wird".  In der Folge stieg der EUR bis auf 1,1482, bevor er stark zurückfiel und bei 1,1414 schloss (-0,34 %). Der rasche und starke Rückgang scheint schon vieles vorweggenommen zu haben, und das Risiko eines anhaltenden Rückgangs ist nicht hoch. Insgesamt ist es wahrscheinlicher, dass sich der EUR auf diesen niedrigeren Niveaus, die zwischen 1,1390 und 1,1445 liegen dürften, seitwärts bewegt."

Die nächsten 1-3 Wochen: "Wir haben seit letztem Mittwoch (12. Januar, 1,1370) eine Stärkung des EUR erwartet. In unserem letzten Bericht vom Freitag (14. Januar, Spot bei 1,1455) vertraten wir die Ansicht, dass "überkaufte kurzfristige Bedingungen zunächst zu einer mehrtägigen Konsolidierung führen könnten". Anstatt sich jedoch zu konsolidieren, zog sich der EUR stark zurück und fiel in der New Yorker Sitzung auf ein Tief von 1,1397. Die Aufwärtsdynamik lässt allmählich nach, und ein Durchbruch von 1,1390 (keine Änderung der "starken Unterstützung" vom Freitag) würde darauf hindeuten, dass 1,1515 dieses Mal außer Reichweite ist. Um das nachlassende Momentum zu erneuern, muss sich der USD in den nächsten ein bis zwei Tagen über 1,1445 bewegen und halten, sonst wäre ein Bruch von 1,1390 nicht überraschend."

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