Die deutsche Zentralbank, Bundesbank, sagte, dass die Wirtschaft auf einem guten Weg sei, die pandemiebedingte Krise in diesem Jahr zu überwinden. Gleichzeitig hob sie ihre BIP- und Inflationsprognosen für 2021 und 2022 an.

Der Vorsitzende der Zentralbank Jens Weidmann sagte, dass die Wirtschaftsprognosen auf erfolgreichen Impfkampagnen im Land beruhen. "Das sorgt für starke Aufholeffekte, vor allem in den bisher besonders beeinträchtigten Dienstleistungssektoren und beim privaten Konsum", stellte er fest.

Wichtige Punkte

"Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr um 3,7 % wachsen, was über der früheren Prognose von 3 % liegt. Für das nächste Jahr hob sie ihre Wachstumsprognose von 4,5 % auf 5,2 % an. Im Jahr 2023 sieht sie das Wachstum bei 1,7%."

"Die Inflation wird in diesem Jahr nun bei 2,6% erwartet, gegenüber 1,8% in der Vergangenheit. Die Inflation wird sich dann auf 1,8% im nächsten Jahr und 1,7% im Jahr 2023 verlangsamen."

Marktreaktion

Der EUR/USD bleibt von der positiven deutschen Konjunktureinschätzung unbeeindruckt und gibt seine Gewinne ab, um nun bei 1,2183 zu handeln, während der US-Dollar auf breiter Front einen leichten Aufschwung versucht.

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