Der seit Jahren andauernde Rechtsstreit zwischen der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC und Ripple könnte bald in eine entscheidende Phase eintreten. XRP-Befürworter Zach Rector hat drei zentrale Entwicklungen hervorgehoben, die eintreten könnten, sofern keine der Parteien Berufung einlegt.
Die juristische Auseinandersetzung, die seit 2020 intensiv von der Krypto-Community verfolgt wird, könnte offiziell beendet werden, wenn bis zur Frist am 7. Oktober keine Berufung erfolgt. Dies wäre ein bedeutender Schritt in dem Fall, der weitreichende Folgen für den regulatorischen Status der Kryptowährung und den gesamten Kryptomarkt haben könnte. Ein Ende des Prozesses könnte für Ripple und den Markt Klarheit schaffen.
Drei wichtige Entwicklungen vor dem Swell-Event
Rector hat seine Einschätzungen zu drei wichtigen Ereignissen mitgeteilt, die im Vorfeld der Ripple Swell-Konferenz Mitte Oktober eintreten könnten. Das Event, das vom 14. bis 16. Oktober in Miami Beach, Florida, stattfinden wird, könnte ein Wendepunkt für Ripple und die Branche werden. Zu den hochkarätigen Rednern gehören unter anderem Ripple-CEO Brad Garlinghouse, Philip Martin, Chief Security Officer von Coinbase, sowie Adrienne Harris, Superintendent des New York Department of Financial Services (NYDFS).
Angesichts der bevorstehenden Konferenz erwartet Rector einige wichtige Ankündigungen, die sowohl für den Token als auch das Ripple-Netzwerk von Bedeutung sein könnten.
1. Einführung des Ripple-Stablecoins RLUSD
Eines der am meisten erwarteten Ereignisse ist die mögliche Einführung von Ripples Stablecoin RLUSD. Dieser an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin befindet sich derzeit in der Testphase sowohl auf der XRP Ledger als auch auf der Ethereum-Blockchain.
Rector hält es für möglich, dass der Stablecoin entweder vor oder während der Konferenz offiziell eingeführt wird. Mit der Verfügbarkeit für den breiteren Markt, inklusive Privatkunden, könnte RLUSD die Funktionalität des XRP Ledgers als Plattform für digitale Zahlungen und Tokenisierung weiter verbessern.
2. Mögliche Ankündigung eines XRP-basierten ETFs
Rector spekulierte auch über eine mögliche Ankündigung in Bezug auf einen XRP-basierten börsengehandelten Fonds (ETF) während der Swell-Konferenz. Nachdem die SEC kürzlich Spot-basierte ETFs für Bitcoin und Ethereum zugelassen hat, wächst die Erwartung, dass große Vermögensverwalter ein ähnliches Produkt für XRP auf den Markt bringen könnten.
Diese Spekulation wurde verstärkt, als Grayscale seinen XRP Trust ins Leben rief, einen geschlossenen Fonds, der sich möglicherweise zu einem Spot-basierten Krypto-ETF entwickeln könnte. Allerdings haben regulatorische Unsicherheiten, insbesondere der Rechtsstreit zwischen der SEC und Ripple, bisher derartigen Entwicklungen im Weg gestanden. Sollte der Prozess ohne Berufung enden, könnte dies jedoch den Weg für entsprechende Anträge von Vermögensverwaltern ebnen. Zwar bleibt dies spekulativ, hat aber innerhalb der Krypto-Community bereits großes Interesse geweckt.
3. Neue Partnerschaften zur Tokenisierung
Zudem deutete Rector an, dass Ripple auf der Konferenz neue Partnerschaften im Bereich der Tokenisierung von Vermögenswerten auf der XRP Ledger bekanntgeben könnte. Insbesondere wird der CEO von Archax, Graham Rodford, auf der Veranstaltung sprechen, der bereits zuvor prognostizierte, dass in naher Zukunft Vermögenswerte im Wert von 30 bis 50 Billionen US-Dollar auf dem Ledger tokenisiert werden könnten.
Sollten solche Partnerschaften tatsächlich angekündigt werden, könnte dies Ripples Position auf dem aufstrebenden Tokenisierungsmarkt weiter stärken und den Token als Schlüsselfigur in diesem Bereich etablieren.
Fazit: Spannender Monat für XRP-Investoren
Mit der möglichen Einführung eines Stablecoins, der Spekulation um einen ETF und potenziellen neuen Tokenisierungspartnerschaften könnte der Oktober ein besonders bedeutender Monat für XRP-Investoren werden. Die Krypto-Community blickt gespannt auf das bevorstehende Ripple Swell-Event und die Entwicklungen rund um den laufenden Rechtsstreit.
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