USA und Großbritannien rücken bei Krypto-Regulierung enger zusammen


Die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich wollen bei der Aufsicht über Kryptowährungen stärker kooperieren, um Innovation und Finanzstabilität zu fördern.

Wie die Financial Times berichtet, trafen sich die britische Finanzministerin Rachel Reeves und der US-Finanzminister Scott Bessent in dieser Woche, um über gemeinsame Regeln für digitale Vermögenswerte zu beraten. An den Gesprächen nahmen auch Schwergewichte aus der traditionellen Finanzwelt und der Krypto-Industrie teil, darunter Bank of America, Barclays, Circle, Citi, Coinbase und Ripple.

Cassie Craddock, Geschäftsführerin von Ripple in Großbritannien und Europa, begrüßte die Initiative: Sie könne „eine Blaupause für internationale Zusammenarbeit in unserer Branche setzen“. Großbritannien sei dank seiner tiefen Kapitalmärkte und seines starken Talentpools gut positioniert, um ein Zentrum für digitale Innovation zu werden, fügte sie hinzu.

Die Gespräche knüpfen an die bestehende US-UK Tech Bridge an, ein Programm zur engeren Zusammenarbeit bei Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Cybersicherheit und Quantencomputing. Branchenverbände forderten beide Regierungen auf, auch Stablecoins und Tokenisierung offiziell in diesen Rahmen einzubeziehen. Ohne digitale Vermögenswerte bestehe die Gefahr, dass Großbritannien ins Hintertreffen gerate, während andere Regionen bereits die Weichen für die Finanzwelt von morgen stellten.

Zuvor hatte die US-Börsenaufseherin Hester Peirce angeregt, eine „grenzüberschreitende Sandbox“ einzurichten, in der Krypto-Unternehmen für zwei Jahre unter Aufsicht beider Länder operieren könnten. Solche Ansätze unterstreichen das wachsende Bestreben nach abgestimmten globalen Standards für digitale Finanzmärkte.


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