Russlands Zentralbank bewertet Risiken und Nutzen einer Zentralbank Digitalwährung


CBDC kann eine Alternative zu Bargeld werden

Von Zentralbanken ausgegebene digitale Währungen können im Falle von Cyberangriffen Risiken für das Finanzsystem darstellen.

Die Zentralbank von Russland veröffentlichte einen Bericht über die Vor- und Nachteile der digitalen Währungen der Zentralbanken (CBDC). Die russische Mega-Regulierungsbehörde erklärte in dem Bericht, dass die Rolle des Bargeldes abnimmt und ein globaler Trend zur Digitalisierung von Zahlungen zu verzeichnen ist. Dieser Trend veranlasste viele Regulierungsbehörden, die Einführung digitaler Zentralbank-Währungen CBDC in Betracht zu ziehen.

"Aus Sicht der Nutzer könnte CBDC zahlreiche Merkmale aufweisen und sowohl zu einer Alternative zu Bargeld, als auch für Einlagen genutzt werden", heißt es im Bericht.

Unter den potenziellen Vorteilen wies die Zentralbank auf niedrigere Transaktionskosten hin und erwähnte, dass eine solche Kryptowährung zu einem weniger riskanten und hochliquiden Vermögenswert werden kann, der einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist.

Zu diesem Zeitpunkt äußerten die Zentralbanker Bedenken, dass CBDC im Umfeld niedriger Inflation und niedriger Zinsen mit Einlagen bei Geschäftsbanken konkurrieren könnten.

In Bezug auf die großen Risiken stellte die Bank Aspekte der Cybersicherheit und die Bereitschaft potenzieller Nutzer fest, die neue Form des Geldes zu übernehmen.

"Wenn eine Zentralbank Opfer von Cyberangriffen wird, wird das gesamte Finanzsystem in Gefahr sein, was die CBDC in Ländern mit noch nicht etablierten Finanzinstituten zu riskant macht".


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