Seit Wochen ist es verdächtig ruhig um XRP. Der Kurs des Ripple-Tokens dümpelt zwischen 2,00 und 2,30 US-Dollar hin und her – fast so, als würde der Markt den Atem anhalten. Kaum Bewegung, kaum Ausbruchsversuche. Doch genau das könnte jetzt das perfekte Sprungbrett sein.

Der bekannte Krypto-Analyst Ali Martinez ist jedenfalls überzeugt: „XRP steht kurz vor einem Ausbruch, und die meisten werden ihn verpassen.“ Seine Worte dürften viele Anleger aufhorchen lassen.

Das bullishe Signal, das niemand übersehen sollte

Warum Martinez so optimistisch ist? Ganz einfach: XRP hat in den letzten vier Wochen ein inverses Kopf-Schulter-Muster ausgebildet. Ein Klassiker unter den bullischen Chart-Formationen – und oft der Vorbote für kräftige Kursgewinne. Martinez rechnet mit einem möglichen Kurssprung von 12 %, sobald XRP die entscheidende Widerstandsmarke bei 2,33 US-Dollar zurückerobert.

Gelingt der Durchbruch, könnte der Kurs schnell in Richtung 2,60 US-Dollar marschieren. So hoch stand XRP zuletzt Anfang Mai – also vor fast zwei Monaten. Kein Wunder, dass Martinez seine 140.000 Follower auf X (ehemals Twitter) immer wieder auf die Marken bei 2,33 $ und 2,38 $ hinweist. Für ihn sind sie die Schlüssel zum nächsten großen Move.

Und er ist nicht der Einzige, der ein starkes bullishes Setup sieht. Der Analyst „Steph Is Crypto“ verweist auf die sich extrem verengenden Bollinger-Bänder. „Beim letzten Mal, als wir ein ähnliches Muster hatten, ist XRP um 600 % explodiert“, erinnert er.

Doch nicht alle sind begeistert: Droht ein Absturz?

Während die einen schon die Sektkorken knallen hören, schlagen andere Töne an. Krypto-Analyst Xanrox, ebenfalls mit großer Community auf TradingView, warnt sogar vor einem massiven Absturz.

Sein Argument: XRP habe nach der spektakulären 600 %-Rally Anfang 2024 an Dynamik verloren und stecke weiterhin in einem Seitwärtskanal fest, der bereits seit 2017 andauert. Selbst der Ausflug über 3 US-Dollar damals hat daran wenig geändert.

Aus seiner Sicht befindet sich XRP immer noch in einem aufsteigenden Dreieck – auf diesem Kursniveau eher ein bärisches Zeichen. Hinzu kommt eine Fair Value Gap (FVG), die sich beim letzten Pump gebildet hat. Diese Kurslücken neigen dazu, gefüllt zu werden, und in diesem Fall deutet das leider auf niedrigere Preisregionen hin.

Xanrox macht außerdem auf einen Punkt aufmerksam, der XRP-Anlegern bekannt vorkommen dürfte: „Der Token ist dafür berüchtigt, unvorhersehbare Moves zu machen und Trader auf dem falschen Fuß zu erwischen.“ Historisch gesehen habe XRP mehr Abwärts- als Aufwärtsphasen erlebt – ein Indiz dafür, dass die Bären oft das Zepter in der Hand halten.

Mein Fazit: Die Ruhe vor dem Sturm?

XRP steht am Scheideweg. Auf der einen Seite das bullishe Muster, das die Fantasie der Anleger beflügelt. Auf der anderen Seite warnende Stimmen, die einen weiteren Rückschlag erwarten.

Fest steht: Die nächsten Tage könnten entscheidend sein. Scheitert XRP erneut an der Zone um 2,33 US-Dollar, droht ein schneller Test der unteren Unterstützungen. Doch ein sauberer Ausbruch über diesen Widerstand? Der könnte der Funke sein, der die nächste Rally zündet – gerade jetzt, wo die Märkte wieder nervös Richtung Washington blicken. Mit Donald Trump zurück im Weißen Haus und seinen wirtschaftsfreundlichen Tönen ist die Stimmung am Krypto-Markt ohnehin aufgeheizt.

Für Anleger heißt das: Jetzt wachsam bleiben. Wer den nächsten großen Move nicht verschlafen will, sollte XRP genau im Auge behalten.


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