Jetzt ist es offiziell: Scott Bessent wurde als 79. US-Finanzminister unter Präsident Donald Trump bestätigt. Der Hedgefonds-Milliardär und Gründer von Key Square Group erhielt im Senat eine breite Mehrheit von 68 zu 29 Stimmen – ein klares Signal für einen wirtschaftsfreundlichen Kurs.
Besonders in der Krypto-Branche sorgt die Ernennung für Begeisterung. Ripple-CEO Brad Garlinghouse und weitere prominente Akteure loben Bessent als „pro-innovation und pro-Krypto“ – eine Haltung, die zu weitreichenden Reformen führen könnte. Die Branche hofft auf eine klarere Regulierung, mehr Rechtssicherheit und ein positives Umfeld für digitales Wachstum.

Scott Bessent: Ein Finanzprofi mit klarem Kurs
Mit 62 Jahren bringt Scott Bessent eine beeindruckende Karriere in das Finanzministerium. Er verwaltete einst den Hedgefonds von George Soros, bevor er mit Key Square Group sein eigenes Investmentunternehmen gründete. In seiner neuen Rolle wird er eine der mächtigsten Institutionen der US-Wirtschaft leiten. Dazu gehört die Verantwortung für den 28-Billionen-Dollar-Schuldenmarkt, die Fiskalpolitik, Finanzregulierungen und internationale Sanktionen.
Seine Ernennung wird von der Krypto-Welt als großer Erfolg gewertet. Seit Jahren fordern Unternehmen und Investoren klare und innovationsfreundliche Regeln – genau das könnte Bessent nun umsetzen.
Ripple-CEO Brad Garlinghouse war einer der Ersten, die Bessent öffentlich gratulierten. Er bezeichnete ihn als „eine fantastische Wahl für Amerika“ und erklärte bereits im November 2024, dass Bessent „der innovativste und kryptooffenste Finanzminister sei, den die USA je hatten“.
Ein Wendepunkt für Krypto?
Bessents Amtsantritt fällt in eine Phase des Umbruchs. Der Abgang von SEC-Chef Gary Gensler, der für seine strenge Regulierung bekannt war, eröffnet die Möglichkeit für einen neuen, ausgewogenen Ansatz. Branchenexperten erwarten, dass Bessent klare Leitlinien für digitale Assets schaffen wird – ein wichtiger Schritt, um Wachstum zu fördern und Investoren zu schützen.
Die Trump-Regierung hat sich bereits als pro-Krypto positioniert. Dies zeigt sich auch an den strategischen Personalentscheidungen:
- Hester Peirce, bekannt als „Crypto Mom“, leitet nun eine spezielle Krypto-Taskforce innerhalb der SEC. Sie gilt als eine der stärksten Befürworter einer innovationsfreundlichen Regulierung.
- Mark Uyeda, der neue amtierende SEC-Vorsitzende, hat sich ebenfalls offen für Krypto-Projekte gezeigt.
Mit dieser Aufstellung könnte sich das regulatorische Umfeld in den USA grundlegend ändern.
Was das für den Kryptomarkt bedeutet
Die Ernennung von Scott Bessent könnte massive Auswirkungen auf die Krypto-Branche haben. Drei zentrale Punkte stehen im Fokus:
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Regulatorische Klarheit: Die Unsicherheit über den rechtlichen Rahmen könnte durch konsistente und nachvollziehbare Regeln abgelöst werden. Das würde Unternehmen und Investoren Planungssicherheit geben.
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Institutionelle Adoption: Eine unterstützende Regulierung könnte mehr große Finanzinstitute dazu bewegen, in den Kryptomarkt einzusteigen.
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Innovationsschub: Krypto-freundliche Maßnahmen könnten die Entwicklung neuer Blockchain-Technologien und digitaler Assets erheblich beschleunigen.
In der Branche ist die Begeisterung spürbar. Sollte Bessent seine angekündigten Reformen umsetzen, könnten die USA zur globalen Drehscheibe für Krypto-Innovation werden – mit erheblichen Kapitalzuflüssen und einer wachsenden Zahl an Unternehmen, die sich im Land ansiedeln.
Ob dieser Wandel tatsächlich eintritt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht: Mit Bessent an der Spitze des Finanzministeriums beginnt eine neue Ära für die Krypto-Welt.
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