Der Morgen des 5. August 2024 begann für Bitcoin-Investoren wie ein schlechter Witz, nur ohne Pointe: Die Kryptowährung, einst gefeierter Star der Finanzwelt, fiel auf den niedrigsten Stand seit Februar 2024. Mit knapp unter 50.000 US-Dollar notierte der Bitcoin und ließ so manch einen Träumer von Yachten und Villen unsanft aufwachen. Hätte man doch bloß am 1. August verkauft, als der Kurs noch über 65.000 US-Dollar lag. Binnen weniger Tage 20 Prozent Verlust? Das sind Zahlen, die selbst hartgesottene Aktienhändler erschaudern lassen.
Doch Bitcoin ist nicht allein auf der Verliererstraße. Ethereum, der zweitgrößte Player im Krypto-Kosmos, hat es noch härter erwischt. Bei Veröffentlichung dieses Artikels dümpelte der Kurs bei 2.100 US-Dollar herum – ein trauriger Abstieg von den über 3.200 US-Dollar zu Beginn des Monats. Fast 29 Prozent Verlust, das ist selbst für die abenteuerlustige Kryptowelt ein Schlag ins Kontor.
Die Ursachen? Natürlich gibt es die üblichen Verdächtigen: Die globalen Börsen in den USA, Europa und Asien gingen ebenfalls auf Tauchstation. Der Dax, der Dow Jones und der Nikkei – alle im Einklang des kollektiven Jammerns. Börsenkrach und Panikverkäufe – das Rezept für einen turbulenten August.
Doch lassen wir mal die kalten Fakten beiseite und fragen uns: Warum diese Aufregung? War es nicht immer das Versprechen der Kryptowährungen, dass sie die stürmischen Gewässer der traditionellen Märkte umgehen würden? Anscheinend sind sie nur ein weiteres Schiff in diesem Ozean der Ungewissheit. Vielleicht sollten wir das Ganze mit einer Prise Humor sehen: Der Krypto-Markt bleibt sich selbst treu – unberechenbar, aufregend und voller Überraschungen.
Wer jetzt noch an Bitcoin und Co. festhält, beweist entweder bemerkenswerte Standhaftigkeit oder einen Hang zum Nervenkitzel. Und während sich die alten Hasen der Finanzwelt in ihren Ledersesseln zurücklehnen und ein wissendes Lächeln austauschen, träumen die Krypto-Jünger weiter von der nächsten Rallye. Denn eines ist sicher: Die nächste Aufwärtsbewegung kommt bestimmt – vielleicht morgen, vielleicht nächste Woche, oder in einem Jahr. Bis dahin genießen wir die Achterbahnfahrt und fragen uns, warum wir je dachten, dass es anders sein könnte.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
Kryptowährungen Nachrichten
WEITERE INFOS

Ripple: XRP-Crash oder +200 % Chance? 33.000 $ sind weg
Stell dir vor, du verlierst über 33.000 US-Dollar, nur weil du einem Airdrop vertraust.

Stellar (XLM) nähert sich Schlüsselzone – Chance auf Rebound wächst
Der Stellar-Kurs (XLM) notiert am Donnerstag bei rund 0,38 US-Dollar, nachdem er zuletzt etwas zurückgefallen war. Damit rückt eine wichtige Unterstützungszone näher, die den Weg für eine Erholung ebnen könnte. Auch die Derivate-Daten stützen dieses Szenario, da die Finanzierungsraten ins Positive gedreht haben. Für zusätzlichen Optimismus sorgt die Ankündigung der VersaBank, die XLM-Blockchain beim Test ihrer tokenisierten Einlagen (USDVB) zu nutzen.

Chainlink erholt sich – Bitwise beantragt erstes LINK-ETF
Der Chainlink (LINK)-Kurs setzt seine Erholung nach drei Verlusttagen in Folge fort. Der Oracle-Token legte am Dienstag um mehr als 2 % zu und notiert wieder über 23,00 USD – gestützt durch positive Stimmung, nachdem der Vermögensverwalter Bitwise einen Antrag für einen LINK-Spot-ETF eingereicht hat.

Die Liquidationen auf dem Kryptomarkt steigen auf 935 Millionen Dollar, während Fartcoin, OKB und CRV einbrechen
Fartcoin (FARTCOIN), OKB (OKB) und Curve DAO (CRV) treten als Vorreiter im rückläufigen Markttrend auf, mit zweistelligen Verlusten in den letzten 24 Stunden. Der Kryptowährungsmarkt hat in den letzten 24 Stunden Liquidationen in Höhe von 935,44 Millionen Dollar erlitten, da Bitcoin am Montag unter die Marke von 110.000 Dollar fiel und Ethereum unter die 4.500-Dollar-Marke rutschte.

Krypto-Gewinner: Pyth Network steigt mit Live-US-BIP-Daten on-chain, Pump.fun und POL folgen
Pyth Network (PYTH), Pump.fun (PUMP) und POL (POL) gewannen am Donnerstag über 99%, angetrieben durch die Integration der US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) Daten. Pump.fun und POL folgen den Gewinnen, die durch Rückkaufprogramme und die Anforderungen des on-chain philippinischen Staatshaushalts gestützt werden, jeweils.