On-Chain-Daten von Lookonchain deuten darauf hin, dass zwei bedeutende institutionelle Investoren Millionenbeträge in Ethereum (ETH) an Krypto-Börsen überwiesen haben. Dies könnte auf mögliche Schwierigkeiten für die zweitgrößte Kryptowährung hindeuten.

Derzeit wird Ethereum bei rund 2.700 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs in der vergangenen Woche um 5 % gestiegen ist.

In einem Beitrag auf X, dem ehemaligen Twitter, hieß es:

"Zwei Institutionen verkaufen $ETH!

Eine mit #Cumberland verbundene Wallet hat vor 7 Stunden 11.800 $ETH (im Wert von 31,88 Mio. US-Dollar) auf #Coinbase eingezahlt.

#ParaFiCapital hat vor 6 Stunden 5.134 $ETH (13,83 Mio. US-Dollar) von #Lido abgehoben und auf #CoinbasePrime transferiert.

Adressen: 0xe287AA11128C7DB934722963325146f3EFA217b5 0xE7dBE6aa7Edcc38CB5007B87153d236AD879309B"

Die betroffenen Institutionen sind laut dem Beitrag Cumberland und ParaFiCapital. Erstere hat 11.800 ETH, im Wert von fast 32 Millionen US-Dollar, an Coinbase gesendet, während ParaFiCapital 5.134 ETH, im Wert von etwa 14 Millionen US-Dollar, von Lido abgezogen und an Coinbase Prime überwiesen hat. Beide Transaktionen fanden im Verlauf weniger Stunden statt.

Dies weckt Erinnerungen an eine ähnliche Situation im August, als der ETH-Kurs unter vergleichbaren Umständen stark einbrach. Damals verkaufte der bekannte Ethereum-Investor Jump Trading etwa 500 Millionen US-Dollar in ETH, was zu einem zweistelligen Kursrückgang innerhalb weniger Tage führte.

Eine Woche später verkaufte Jump Trading erneut, diesmal 17.000 ETH im Wert von 46 Millionen US-Dollar, was den ETH-Kurs um weitere 3-4 % sinken ließ. Nun stellt sich die Frage, ob die Einzahlungen von Cumberland und ParaFiCapital eine ähnliche Preisbewegung auslösen werden, auch wenn die Summen im Vergleich zu Jump Tradings Verkäufen deutlich geringer sind.

Trotz dieser Unsicherheiten befindet sich der ETH-Kurs derzeit auf einem Aufwärtstrend. Mit einem Wochengewinn von 5 % notiert Ethereum nahe 2.700 US-Dollar – ein Stand, der seit der Korrektur im August nicht mehr erreicht wurde. Ob sich die jüngsten institutionellen Bewegungen allerdings als Vorboten einer erneuten Korrektur erweisen, bleibt abzuwarten.


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