- Dogecoin weitet am Donnerstag seine Verluste aus und nähert sich seinem Jahrestief bei 0,069 USD.
- Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie erneute Drohungen der Huthi haben den Risikoappetit gedämpft und belasten spekulative Vermögenswerte wie Meme-Coins.
- Schwächere Derivate-Kennzahlen zeigen eine vorsichtige Händlerstimmung und signalisieren eine tiefere Korrektur bei DOGE.
Dogecoin (DOGE) setzt seinen Rückgang am Donnerstag fort und nähert sich seinem Jahrestief bei 0,069 USD, da die bärische Stimmung weiterhin auf den Meme-Coin drückt. Der eskalierende Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie neue Drohungen der Huthi haben den Risikoappetit gedämpft und belasten spekulative Vermögenswerte wie DOGE. Schwächere Derivate-Kennzahlen und ein sich verschlechternder technischer Ausblick deuten auf eine tiefere Korrektur hin, falls DOGE unter 0,069 USD fällt.
Erneute geopolitische Spannungen dämpfen den Risikoappetit
Das US-Militär teilte mit, dass es in der Nacht zum Mittwoch den 11. Angriffstag auf den Iran abgeschlossen habe und dabei Flugzeughangars sowie Drohnenlagerstätten ins Visier genommen habe. Der Iran wiederum setzte seine Angriffe im gesamten Golf fort und zielte dabei auf US-Militäranlagen in Bahrain, Kuwait und Jordanien.
Darüber hinaus erklärte der Iran, seine Streitkräfte hätten zwei Öltanker getroffen, als diese versuchten, die Straße von Hormus zu durchqueren. Zudem griffen die mit dem Iran verbündeten Huthi im Jemen zwei saudische Öltanker im Roten Meer an, wodurch sich eine neue Front im Krieg eröffnete und die Befürchtungen weiterer Störungen der Energieflüsse zunahmen.
Am Donnerstag warnte US-Präsident Donald Trump, die USA würden iranische Infrastruktur, darunter Brücken und Kraftwerke, ins Visier nehmen, falls die Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus andauerten.
Diese erneute Unsicherheit hat die Ölpreise in dieser Woche deutlich nach oben getrieben, belastet die Risikostimmung und hat Inflationssorgen neu entfacht. Die Entwicklung hat Händler dazu veranlasst, den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) neu zu bewerten.
Das untenstehende CME FedWatch Tool-Diagramm zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juli auf 33,7% gestiegen ist, von rund 25% am Vortag und 12% vor einer Woche. Diese Veränderung spiegelt die Erwartungen wider, dass die Fed eine hawkischere Haltung beibehalten könnte, was Risikoanlagen wie Bitcoin belastet und auf hochspekulative Vermögenswerte wie Meme-Coins noch stärkeren Druck ausübt.

Derivate-Daten zeigen bärische Tendenz
Die Derivate-Kennzahlen von Dogecoin zeigen eine Verschlechterung der Bedingungen. Das Open Interest (OI) von DOGE an den Börsen ist laut Coinglass seit Mitte Juni gestiegen, wobei die offenen Kontrakte am Donnerstag 15,44 Milliarden DOGE-Coins erreichten. Der Anstieg des OI bei gleichzeitig fallenden Preisen deutet darauf hin, dass neue Short-Positionen in den Markt kommen, was einen bärischen Ausblick signalisiert und das Risiko einer weiteren Korrektur bei DOGE erhöht.

Die bärische These verstärkte sich, da das Long-to-Short-Verhältnis für den Meme-Coin unter 1 blieb und am Donnerstag bei 0,88 lag, nahe dem niedrigsten Stand seit über einem Monat. Ein Verhältnis unter eins deutet darauf hin, dass Händler darauf setzen, dass der Preis des Assets fallen wird.

Dogecoin-Kursprognose: Auf dem Weg zum Jahrestief
Dogecoin notiert am Donnerstag bei 0,072 USD und behält damit eine bärische kurzfristige Tendenz bei, da er deutlich unter den Exponential Moving Averages (EMAs) der 50-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-Linie bleibt, die sich grob zwischen 0,079 USD und 0,103 USD bündeln.
Der Meme-Coin handelt weiterhin unter der abwärts gerichteten Widerstandstrendlinie, deren Ausbruchsniveau bei 0,085 USD das Overhead-Angebot verstärkt, während der Relative Strength Index (RSI) im Tageschart um 38 im leicht bärischen Bereich bleibt und der Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Indikator knapp über der Nulllinie mit flachem Verlauf verharrt, was eher auf schwaches Momentum als auf eine klare Trendwende hindeutet.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 50-Tage-EMA bei 0,079 USD, gefolgt vom Ausbruchsniveau des Abwärtstrends bei 0,085 USD und dem 100-Tage-EMA bei 0,087 USD, wobei ein nahegelegener horizontaler Widerstand bei 0,088 USD die Barrierezone zusätzlich verstärkt. Weiter oben markieren eine frühere horizontale Obergrenze bei 0,102 USD und der 200-Tage-EMA bei 0,103 USD eine breitere strukturelle Hürde für jede nachhaltige Erholung.
Auf der Unterseite bietet das Jahrestief bei 0,069 USD unmittelbare Unterstützung; ein Schlusskurs darunter würde auf weitere Verluste in Richtung der wichtigen psychologischen Marke von 0,065 USD hindeuten.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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