Beim Cardano Summit in Argentinien hat Charles Hoskinson, Gründer des Blockchain-Netzwerks Cardano, eine ambitionierte Vorhersage gemacht: Innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte, so Hoskinson, werde Cardano sowohl Ethereum als auch Bitcoin überflügeln. Diese mutige Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Projekt wieder verstärkt in den Fokus des öffentlichen Interesses gerät, obwohl weiterhin Fragen zur Marketingstrategie und der Einbindung der Community bestehen.
In den vergangenen 24 Stunden hat Cardano (ADA) deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen und gehört aktuell zu den am stärksten nachgefragten Blockchain-Netzwerken. Dies markiert eine Wende, nachdem das Projekt in den letzten Monaten einen Rückgang in den sozialen Medien zu verzeichnen hatte. Daten von Messari zeigen, dass die Anzahl der Follower auf der Plattform X (ehemals Twitter) von 836.000 im März auf unter 822.000 im September gesunken war. Im Oktober erlebte Cardano jedoch eine leichte Erholung und konnte mehr als 2.000 neue Follower gewinnen, womit die Gesamtzahl auf 823.870 anstieg.
Zusätzlichen Schwung erhält Cardano durch die Zusammenarbeit mit Globant, einem in Argentinien ansässigen Anbieter von Technologielösungen. Die Entwicklungseinheit von Cardano, Input Output Global, hat ein Memorandum of Understanding mit Globant unterzeichnet, das die Erkundung der Schnittstellen zwischen Blockchain und Künstlicher Intelligenz zum Ziel hat. Dieses Abkommen könnte entscheidend für die von Hoskinson angestrebte Wachstumsstrategie sein.
Dennoch gibt es innerhalb der Cardano-Community Spannungen, insbesondere in Bezug auf den Marketingansatz des Netzwerks. Rick McCracken, ein prominenter Cardano-Akteur mit über 200 Millionen gesperrten ADA-Token, hat darauf hingewiesen, dass trotz einer Marktkapitalisierung von 12,5 Milliarden US-Dollar – was Cardano zur elftgrößten Kryptowährung macht – die technologischen Errungenschaften des Netzwerks oft von aggressiver vermarkteten Projekten überschattet werden.
Hoskinsons Zuversicht stützt sich vor allem auf die bevorstehende "Voltaire-Ära" von Cardano, die eine umfassende On-Chain-Governance einführen wird. „Diese vollständig dezentralisierte Governance-Struktur wird es Cardano ermöglichen, Probleme schnell und ohne externe Eingriffe zu lösen“, erklärte Hoskinson auf dem Gipfel. Zudem sehe er innerhalb der nächsten zehn Jahre eine verstärkte Nutzung des Netzwerks durch Regierungen voraus, da Cardano sowohl in Bezug auf Zuverlässigkeit als auch technologische Fortschrittlichkeit überzeugt.
Ob die ambitionierten Pläne von Hoskinson Realität werden, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass Cardano mit diesen Entwicklungen weiter im Fokus des Kryptomarktes steht.
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