- Ein Benutzer wurde durch eine gefälschte imtoken-URL auf einer Such-Website gephisht und verlor Bitcoin und Ethereum im Wert von 1,8 Millionen Dollar.
- Die mutmaßliche Angreiferadresse 34uE...PjNm erhielt etwa 63 BTC (1,69 Millionen Dollar) von der Opferadresse 3Hnx...8CZN am 13. Oktober überwiesen.
- Da Phishing-Angriffe immer raffinierter werden, sollten Anleger bei der Suche nach Phishing-Links auf Websites vorsichtig sein.
Phishing ist in der Kryptowährungsbranche zu einem brisanten Thema geworden, mit zahlreichen Berichten über Angriffe auf verschiedene Ökosysteme. Es scheint, dass das Problem so weit verbreitet ist, dass die Benutzer jetzt online nach Phishing-Links suchen, möglicherweise um verwandte Geschichten zu überprüfen.
Bitcoin und Ethereum im Wert von 1,8 Millionen Dollar gestohlen
Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH), die beiden führenden Kryptowährungen gemessen an der Marktkapitalisierung, waren am 13. Oktober in einen Phishing-Vorfall verwickelt, nachdem ein Inhaber auf einer gefälschten Website nach einer gefälschten imToken-URL gesucht hatte.
Investors should be careful when searching for phishing links on websites. A user was phished by a fake imtoken website on a search website, and BTC and ETH worth US$1.8 million were phished. 3Hnx...8CZN transferred approximately 63 BTC ($1.69 million) to the suspected attacker…
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) October 14, 2023
Die gefälschte imtoken-Website ergaunerte Bitcoin und Ether im Wert von 1,8 Millionen Dollar von der Adresse des Nutzers (3Hnx...8CZN) und schickte 63 BTC-Token im Wert von ca. 1,69 Millionen Dollar an eine andere Adresse (34uE...PjNm), die wahrscheinlich ihre eigene ist. Arkham Intelligence, ein leistungsstarkes Tool zur Deanonymisierung der Blockchain, zeigt den Transaktionsverlauf.

Arkham Intelligenz
Da Phishing-Angriffe immer ausgeklügelter werden, ist es unerlässlich, dass die Nutzerinnen und Nutzer bei URLs wachsam sind. Dies gilt insbesondere, wenn es um finanzielle Transaktionen oder sensible Informationen geht. Es ist wichtig, vertrauenswürdige Quellen zu nutzen und niemals auf verdächtige Links zu klicken.
Kaum ist die erste Oktoberhälfte vorbei, sind bereits fast fünf Ökosysteme Opfer von Angriffen geworden. Nach dem Angriff auf Balancer-V2-Pools im August und einem anschließenden Exploit auf das Frontend desselben Netzwerks am 20. September sorgte die Enthüllung, dass viele Krypto-Unternehmen für Subdomain-/Domain-Hijacking anfällig sind, für Schlagzeilen. Galxe, eine Web3-Community-Plattform, wurde ebenfalls am 6. Oktober angegriffen.
Bis zum 10. Oktober hatten bis zu 11 Binance-Konten innerhalb von zwei Wochen nach Phishing-Angriffen fast 450.000 Dollar an Betrüger verloren, berichtete die Polizei in Hongkong und forderte Investoren auf, über lizenzierte Kryptowährungsbörsen in der Region zu handeln, um sich besser zu schützen.
Vor diesem Bericht berichtete FXStreet auch über einen Angriff auf das Beluga-Protokoll, bei dem die dezentralisierte Börse, die als Multichain Stableswap fungiert, um Cross-Chain-Swaps zu erleichtern, fast 110 ETH im Wert von fast 170.000 Dollar verlor.
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