Ein Bericht über die mögliche Enthüllung der Identität des Bitcoin-Schöpfers treibt neue Spekulationen in der Krypto-Welt an. Die HBO-Dokumentation „Money Electric: The Bitcoin Mystery“, die am 8. Oktober ausgestrahlt wird, behauptet, Hinweise auf die Identität des mysteriösen Schöpfers des Bitcoin-Netzwerks zu liefern. Im Zentrum der Mutmaßungen steht der amerikanische Cypherpunk und Kryptograph Leonard Harris „Len“ Sassaman.
Sassaman, der im Juli 2011 verstarb, rückt nun ins Rampenlicht als potenzieller Schöpfer von Bitcoin, dem unter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ bekannten Entwickler der Kryptowährung. Auffällig ist, dass kurz nach seinem Tod in Bitcoin-Block 138,725 eine Würdigung an den Kryptographen festgehalten wurde. Dort heißt es: „Dieser Block enthält die Transaktion, die den amerikanischen Technologen und Kryptografen Leonard Harris Sassaman in ASCII-Kunst verewigt.“
Mutmaßungen stützen sich auf Indizien
Laut einem Beitrag des Kryptoforschers ‚symbiote‘ vom 6. Oktober gibt es „mehrere Anhaltspunkte“, die auf Sassaman als möglichen Bitcoin-Schöpfer hinweisen. Besonders interessant sei, dass Nakamoto zwei Monate vor Sassamans Tod abrupt verschwand. Auch Sassamans Abschiedsbrief, der aus 24 zufälligen Wörtern bestand, erinnert stark an die Seed-Phrasen, die in Krypto-Wallets verwendet werden, so der Forscher weiter.
Ein weiterer Forscher, ‚ardizor‘, fügt hinzu, dass Sassaman schon in jungen Jahren ein starker Verfechter von Datenschutz im Internet war. Seine Mitarbeit bei der Internet Engineering Task Force (IETF), die an der Entwicklung des TCP/IP-Protokolls beteiligt war, unterstreicht seine technologische Expertise. Zudem trug er maßgeblich zu datenschutzorientierten Initiativen wie der „Pretty Good Privacy“-Software (PGP) und dem GNU Privacy Guard bei.
Sassaman zählte auch zu den frühen Nutzern von Bitcoin, zu denen auch sein Freund Hal Finney gehörte – der Empfänger der ersten Bitcoin-Transaktion von Satoshi Nakamoto.
Weiterhin ungeklärt
Ob Sassaman tatsächlich der legendäre Bitcoin-Schöpfer ist, bleibt abzuwarten. Auf der Spekulationsplattform Polymarket gilt er jedoch aktuell als Spitzenkandidat mit einer 36-prozentigen Wahrscheinlichkeit. Weitere Namen, die als Nakamoto gehandelt werden, sind Hal Finney, Adam Back und Nick Szabo.
Sassamans Witwe äußerte allerdings bereits 2021 Zweifel daran, dass ihr verstorbener Ehemann der Schöpfer von Bitcoin sei. Sollte sich die Theorie dennoch bewahrheiten, könnte dies die Unsicherheit im Bitcoin-Netzwerk verringern. Da Sassaman nicht mehr lebt, bliebe die von Nakamoto gehaltene Bitcoin-Menge – über eine Million BTC, die auf Hunderten von Adressen verteilt sind – möglicherweise auf ewig unberührt.
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