Bitcoin bleibt den zweiten Tag in Folge im Minus und folgt damit am Mittwoch der Schwäche der meisten als sicher geltenden Anlageklassen.

Neue Schwächesignale zeigten sich nach dem wiederholten Scheitern an dem starken Widerstand bei 94.000 Dollar, der dem 50-Prozent-Retracement der Bewegung von 107.502 auf 80.514 Dollar sowie dem oberen Ende der kurzfristigen Handelsspanne entspricht. Mehrere Anläufe wurden dort zuletzt gestoppt. Die am Dienstag ausgebildete „Hanging-Man“-Kerze gilt als negatives charttechnisches Signal.

Auf der Unterseite setzen die Bären die unmittelbare Unterstützung bei 90.820 Dollar unter Druck. Diese Marke entspricht dem zuvor unterschrittenen Fibonacci-Retracement von 38,2 Prozent sowie der täglichen Tenkan-sen-Linie. Weitere wichtige Niveaus bei 90.000 Dollar als psychologisch relevante Marke und bei 89.580 Dollar, der Basis der Tageswolke und der täglichen Kijun-sen, rücken damit ebenfalls in den Fokus.

Nachlassende Aufwärtsdynamik und ein nach unten drehender Tages-RSI, der zudem unter seinen Sieben-Tage-Durchschnitt gefallen ist, liefern weitere negative Signale. Teilweise abgefedert werden diese durch die eng beieinanderliegenden gleitenden Durchschnitte der vergangenen zehn und 55 Tage, die auf dem Weg sind, ein sogenanntes bullisches Kreuz zu bilden.

Kurzfristig bewegt sich der Kurs weiterhin im oberen Bereich der seit sechs Wochen bestehenden Handelsspanne, was eine leicht positive Grundtendenz stützt. Ein Bruch der Zone zwischen 90.000 und 89.500 Dollar würde jedoch die Struktur schwächen und das Risiko einer deutlich tieferen Korrektur erhöhen.

Insgesamt bleibt die kurzfristige Kursentwicklung innerhalb der etablierten Spanne. Erst ein Ausbruch über eine der Begrenzungen dürfte ein klareres Richtungssignal liefern.

Widerstände: 92.050; 92.340; 93.150; 94.000

Unterstützungen: 90.823; 90.000; 89.580; 88.725


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